Ein neuer Waldbrand brach am Donnerstagnachmittag in Nordgriechenland in der Nähe der beliebten Touristenregion Chalkidiki aus, was zu groß angelegten Luftangriffen und der Evakuierung von Touristen führte.
Laut Live-Aufnahmen des öffentlichen Fernsehens ERT näherten sich die Flammen den Häusern im hochentzündlichen Kiefernwald. Am Strand von Fourka begannen Touristen in Badeanzügen mit Kindern in den Armen, ruhig über das Meer zu evakuieren. Dutzende fuhren auf einen Pier zu, um per Boot evakuiert zu werden, während Rauch den Himmel über dem Ferienort bedeckte, wie ERT in Echtzeit zeigte. Fünfzehn kleine Boote wurden mobilisiert, um alle zu transportieren, die gehen wollten, berichtete die Station. Die Operation verläuft reibungslos, ohne dass jemand drückt oder in Panik gerät. Zahlreiche Fahrzeuge versuchten auch, das Gebiet zu verlassen, was laut dem Fernsehsender zu großen Staus führte.
Nach Angaben von ERT erstreckt sich die Feuerfront über drei Kilometer, und die Flammen im dichten Kiefernwald erreichen eine Höhe von 20 bis 30 Metern. Das Feuer begann in niedriger Vegetation und wütet weiterhin außer Kontrolle und nähert sich den Häusern, berichtete ERT. Die Feuerfront rückt in Richtung Meer voran und etwa 70 Prozent der Menschen wurden aus dem Gebiet evakuiert, erklärte Themis Ierissiotis, ein freiwilliger Feuerwehrmann, der von ERT interviewt wurde. Starke Winde tragen zur schnellen Ausbreitung des Feuers bei, das sich in der Nähe von Wohngebieten in Siviri und Fourka befindet.
Die Bedingungen sind extrem und lassen sehr wenig Zeit für die Reaktion, sagte Stratos Gitsoudis, Präsident des Allhellenischen Verbandes der Waldfeuerwehrleute, während eines Interviews mit ERT. Am Donnerstag erhöhten die Behörden die Bereitschaftsstufe auf fünf, die höchste, aufgrund der extremen Brandgefahr, insbesondere in Attika, Zentralgriechenland und Chalkidiki.
Die Feuerwehrleute arbeiten weiterhin unter schwierigen Bedingungen und bekämpfen die Flammen, während sie die Sicherheit der Bewohner und Touristen gewährleisten. Evakuierungsanstrengungen sind im Gange, wobei die lokalen Behörden die Bedeutung der Befolgung der offiziellen Anweisungen betonen, um die Sicherheit aller in den betroffenen Regionen zu gewährleisten.
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