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Nachzahlung für Arbeitslose: Zahl wird noch steigen
Austria🏛️ PolitikMitte

Nachzahlung für Arbeitslose: Zahl wird noch steigen

Die österreichische Arbeitsmarktservice (AMS) muss aufgrund eines Rechenfehlers, der vom Verwaltungsgericht festgestellt wurde, rund 135 Millionen Euro an Nachzahlungen für Arbeitslosengeld und Notfallhilfe an etwa 250.000 Personen leisten. AMS-Direktorin Petra Draxl präzisierte, dass diese Mittel vom Bundesland bereitgestellt werden und nicht aus dem eigenen Arbeitslosenversicherungsfonds finanziert werden, da die Ausgaben die verfügbaren Einnahmen übersteigen. Das Bundesministerium der Finanzen bestätigte, dass die Zahlung durch Bundeskredite finanziert wird, was die Staatsverschuldung entsprechend erhöhen wird. Für diesen Zweck wurde kein spezielles Budget bereitgestellt; stattdessen werden die Zahlungen aus einem flexiblen Budget vorgenommen, das sich automatisch an die monatlichen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt anpasst. AMS-Chef Johannes Kopf erwartet, dass die Zahl der betroffenen Personen weiter steigen wird. Er betonte, dass die aktuelle Zahl die geschätzte finanzielle Größenordnung darstellt, aber noch nicht alle betroffenen Personen, einschließlich Saisonarbeitern, berücksichtigt. Die Ursache für die Fehlberechnung liegt 25 Jahre zurück und bezieht sich auf eine bestimmte Gerichtsentscheidung bezüglich der Behandlung von früheren Gehältern von Geringverdienern.

5 Berichte

oe24 logooe24UnabhängigMitte
AMS-Rechenfehler: Staat muss die Millionen zahlen

Die österreichische Arbeitsmarktservice (AMS) hat einen Berechnungsfehler festgestellt, der 250.000 Empfängern von Arbeitslosengeld Auswirkungen hat und zu Unterzahlungen in Höhe von insgesamt 135 Millionen Euro geführt hat. Finanzminister Markus Marterbauer erklärte, dass der Staat diese Nachzahlungen leisten müsse, da die AMS direkt aus dem nationalen Haushalt finanziert wird. Obwohl die Summe im Verhältnis zum Gesamtdefizit von 22 Milliarden Euro gering ist, stellt sie eine zusätzliche Belastung für die Haushaltsfinanzen dar. Der Minister beschrieb die Situation als unangenehm, aber nicht dramatisch und betonte, dass die aktuellen Pläne zur Haushaltskonsolidierung trotz dieser ungeplanten Ausgaben unverändert bleiben. Die Ursache des Fehlers liegt in einer Gesetzesentscheidung aus dem Jahr 2001 bezüglich der Berechnung von Durchschnittswerten für Ersatzzahlungen und der darauf folgenden Einführung von Sozialbeitragsstufen im Jahr 2008, die kürzlich vor dem Verwaltungsgericht erfolgreich angefochten wurde.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stützt sich auf direkte Zitate des Finanzministers, um den finanziellen Einfluss zu erläutern. Dabei wird seine Einschätzung des budgetären Risikos wiedergegeben, ohne eigene kritische Kommentare hinzuzufügen oder gegensätzliche Meinungen darzustellen.

Die Presse logoDie PresseParteinah🔒Progressiv
Weiß der Finanzminister, dass er 135 Millionen zahlen muss, die er nicht hat? Der AMS-Patzer in der „ZiB 2“ [premium]

Der Artikel berichtet über ein Interview zwischen dem Direktor des österreichischen Arbeitsmarktservice (AMS), Johannes Kopf, und dem Journalisten Armin Wolf, das während der Sendung "ZiB 2" ausgestrahlt wurde. Kopf räumte ein, dass die Bundesregierung aufgrund eines Rechenfehlers, der von der AMS in den letzten 18 Jahren angewendet wurde, rund 135 Millionen Euro an Personen mit geringem Einkommen schuldet. Er wies darauf hin, dass diese Schuld das Defizit des aktuellen Jahres erhöhen wird. Er wies Forderungen der Regierung, diese Kosten innerhalb des AMS-Budgets auszugleichen, als "völlig absurd" ab und betonte, dass der Staat ein zuverlässiger Schuldner sei. Die Diskussion umfasste auch die steigende Arbeitslosigkeit unter älteren Frauen und im Gesundheitssektor, trotz gemeldeter Personalengpässe. Einige dieser Trends wurden auf demografische Veränderungen und die Auswirkungen des Online-Handels auf den Einzelhandel zurückgeführt. Kopf verteidigte seine jüngste Unterstützung für eine Erhöhung des Rentenalters für Frauen und argumentierte, dass dies zwar derzeit möglicherweise zu mehr Anmeldungen als arbeitslos führe, aber für die langfristige Nachhaltigkeit der sozialen Sicherheit notwendig sei.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Die Schlagzeile verwendet ironische Formulierungen ("Weiß er das überhaupt...") und der Artikel betont den Mangel an finanziellen Mitteln des Ministers, während gleichzeitig der Direktor die staatlichen Sparmaßnahmen als "absurd" abtut. Damit wird das Problem als systemisches Versagen dargestellt, anstatt als bloßer technischer Fehler.

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Nachzahlung für Arbeitslose: Zahl wird noch steigen

Die österreichische Arbeitsmarktservice (AMS) muss aufgrund eines Rechenfehlers, der vom Verwaltungsgericht festgestellt wurde, rund 135 Millionen Euro an Nachzahlungen für Arbeitslosengeld und Notfallhilfe an etwa 250.000 Personen leisten. AMS-Direktorin Petra Draxl präzisierte, dass diese Mittel vom Bundesland bereitgestellt werden und nicht aus dem eigenen Arbeitslosenversicherungsfonds finanziert werden, da die Ausgaben die verfügbaren Einnahmen übersteigen. Das Bundesministerium der Finanzen bestätigte, dass die Zahlung durch Bundeskredite finanziert wird, was die Staatsverschuldung entsprechend erhöhen wird. Für diesen Zweck wurde kein spezielles Budget bereitgestellt; stattdessen werden die Zahlungen aus einem flexiblen Budget vorgenommen, das sich automatisch an die monatlichen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt anpasst. AMS-Chef Johannes Kopf erwartet, dass die Zahl der betroffenen Personen weiter steigen wird. Er betonte, dass die aktuelle Zahl die geschätzte finanzielle Größenordnung darstellt, aber noch nicht alle betroffenen Personen, einschließlich Saisonarbeitern, berücksichtigt. Die Ursache für die Fehlberechnung liegt 25 Jahre zurück und bezieht sich auf eine bestimmte Gerichtsentscheidung bezüglich der Behandlung von früheren Gehältern von Geringverdienern.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stützt sich ausschließlich auf offizielle Stellungnahmen des Arbeitsministeriums (AMS), des Bundesministeriums der Finanzen und des Sozialministeriums und stellt die finanziellen Zusammenhänge und den rechtlichen Rahmen dar, ohne jegliche redaktionelle Kommentare oder parteiische Interpretationen.

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AMS-Chefin Draxl zu Nachzahlungen: Geld kommt vom Staat

Die österreichische Arbeitsmarktservice (AMS) ist verpflichtet, rund 135 Millionen Euro an Nachzahlungen für Arbeitslosengeld und Notfallhilfe an etwa 250.000 Personen zu leisten. Petra Draxl, Vorstandsmitglied der AMS, präzisierte in einem Radiointerview, dass diese Mittel nicht aus den eigenen Rücklagen der Behörde finanziert werden, sondern direkt vom Bundesland bereitgestellt werden. Sie erklärte, dass bei Überschreitung der Ausgaben durch die Einnahmen das Bundesministerium der Finanzen den Fehlbetrag deckt und betonte, dass das Ministerium bereits über die anstehenden Kosten informiert sei. Ein Sprecher des Finanzministeriums bestätigte, dass die Bundesregierung die Finanzierung garantiere, während die AMS lediglich die administrative Abwicklung der Zahlungen übernimmt. Darüber hinaus erklärte das Sozialministerium, dass es keinen speziellen Haushalt für diesen Zweck gibt; stattdessen wird die Zahlung aus einem flexiblen Bundeshaushalt finanziert, der sich automatisch an die monatlichen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt anpasst.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Bericht stützt sich ausschließlich auf direkte Zitate von offiziellen Vertretern der Regierung aus verschiedenen Ministerien, um den Finanzierungsmechanismus zu erläutern. Die Informationen werden dabei neutral präsentiert, ohne jegliche redaktionelle Kommentare oder parteiische Interpretationen.

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AMS-Chefin Draxl zu Nachzahlungen: Geld kommt vom Staat

Der österreichische Arbeitsmarktservice (AMS) schuldet aufgrund eines Berechnungsfehlers, der auf einer Verordnung aus vor 25 Jahren zurückzuführen ist, rund 135 Millionen Euro an Ausgleichszahlungen an etwa 250.000 Personen. Petra Draxl, Vorstandsmitglied des AMS, präzisierte, dass die Mittel vom Staat und nicht von der Behörde selbst bereitgestellt werden, was vom Bundesministerium der Finanzen bestätigt wurde. Das Ministerium erklärte, dass die Zahlungen aus dem flexiblen Teil des Bundeshaushalts finanziert werden, was die Regierung dazu zwingt, neue Kredite aufzunehmen, wodurch die Staatsverschuldung um den gleichen Betrag steigt. Es gibt keinen speziellen Haushaltsposten für diesen Zweck, und das Sozialministerium wies darauf hin, dass die Finanzierung sich automatisch an die monatlichen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt anpasst. Der Direktor des AMS, Johannes Kopf, erwartet, dass die Zahl der betroffenen Personen weiter steigen wird, während die Zahlungen nach technischer Abstimmung mit dem Bundesrechenzentrum automatisch abgewickelt werden sollen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stützt sich ausschließlich auf direkte Zitate von offiziellen Vertretern der Regierung und Behörden bezüglich der finanziellen Mechanismen und stellt die administrative Lösung dar, ohne kritische Kommentare oder parteiische Einflüsse.

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