Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan rief während einer Rede bei einer Mawlid al-Nobi-Veranstaltung in Istanbul zu einer verstärkten Einheit unter den muslimischen Nationen auf. Er betonte, dass Muslime nicht von anderen abhängig sein können, um ihre Rechte zu schützen oder regionalen Frieden zu erreichen, und plädierte für Stärke und kollektive Verteidigung. Erdoğan hob die Bemühungen der Türkei hervor, Allianzen zu stärken und interne und externe Konflikte innerhalb der islamischen Welt zu lösen. Er kritisierte die israelische Regierung für die Destabilisierung der Region und verurteilte internationale Institutionen dafür, dass sie es versäumt haben, zivile Opfer in Gaza, dem Westjordanland und dem Libanon zu verhindern. Erdoğan beschrieb die humanitäre Krise, die Millionen von Palästinensern betrifft, insbesondere in Gaza, wo er sie als "größtes Kinderfriedhof der Welt" bezeichnete.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel formuliert Erdoğans Aufruf zur Einheit der Muslime als Kritik an westlichen und internationalen Institutionen, die sich mit der rechten nationalistischen Rhetorik in Einklang bringt.



