Israel hat offiziell eine Ausschreibung für den Bau von 1.234 Wohneinheiten im umstrittenen E1-Gebiet östlich von Jerusalem angekündigt, was die territoriale Kontinuität des Westjordanlandes stören würde. Dieses Projekt ist Teil eines umfassenderen Plans, der im August 2025 für insgesamt 3.401 Wohneinheiten genehmigt wurde und von Finanzminister Bezalel Smotrich als effektives Ende der Illusion einer Zwei-Staaten-Lösung beschrieben wurde. Das E1-Gebiet erstreckt sich über etwa 12 Quadratkilometer palästinensisches Land zwischen Ostjerusalem und der Siedlung Ma'ale Adumim und soll einen dicht gebauten Korridor schaffen, der diese Gebiete verbindet. Analysten warnen, dass diese Entwicklung das Westjordanlandgebiet von Norden nach Süden abtrennen könnte, die Verbindungen zwischen Bethlehem, Ostjerusalem und Ramallah unterbrechen und rund 3.700 Palästinenser, hauptsächlich Beduinengemeinden, direkt bedrohen könnte. Die Türkei kritisierte den Schritt heftig und nannte ihn einen "räumlichen Völkermord" und schloss sich mehreren Ländern an, den E1-Plan sofort einzustellen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die Situation objektiv dar und zitiert die Handlungen der israelischen Regierung, die internationalen Reaktionen, einschließlich der Kritik der Türkei, und den historischen Kontext bezüglich der Ansichten der US-Regierungen zum E1-Plan.





