Jeremy Konyndyk, Präsident von Refugees International, kritisierte die Behauptung der israelischen Regierung, dass die verbesserten Unterernährungsraten in Gaza eine frühere Hungerkatastrophe widerlegen. In einer Reihe von Tweets argumentierte Konyndyk, dass die Verringerung des Hungers direkt damit verbunden sei, dass Israel die Beschränkungen für die Nahrungsmittelhilfe nach der Hungerkatastrophe aufgehoben habe. Er verglich die Situation damit, jemanden unter Wasser zu halten und ihm dann zu erlauben zu atmen, und betonte, dass die Verbesserung die frühere Krise nicht negiert. Konyndyk zitierte bestimmte Zeitrahmen, die zeigten, dass Israel die Hilfe vom 2. März bis 19. Mai 2025 blockierte und erst nach einem von Trump vermittelten Abkommen im September 2025 erhebliche Hilfe wieder aufnahm.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Haltung der israelischen Regierung als irreführend und ablehnend gegenüber der humanitären Krise, benutzt eine starke Sprache ("absurd auf den ersten Blick") und betont die Rolle der israelischen Behinderung bei der Hungersnot.



