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Krebs: Die unterschätzte Gefahr des Übergewichts
Germany🏛️ PolitikMittevor 14 Tagen

Krebs: Die unterschätzte Gefahr des Übergewichts

In dem Artikel werden neue Forschungen diskutiert, die darauf hindeuten, dass der Body-Mass-Index (BMI) ein unzureichendes Maß für die Beurteilung des Krebsrisikos im Zusammenhang mit Fettleibigkeit ist. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) unter der Leitung von Hermann Brenner fanden heraus, dass Fettgewebe das Krebsrisiko deutlich erhöht, als bisher angenommen. Die Studie hebt hervor, dass viszerales Fett, insbesondere im Bauchbereich, eine entscheidende Rolle bei der Hormonproduktion und Entzündung spielt, die beide zur Tumorentwicklung beitragen.

Die Studie unter der Leitung von Hermann Brenner vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg hat ergeben, dass die Rolle der Fettleibigkeit bei der Krebsentwicklung erheblich unterschätzt wurde. Die Forschung stellt lange gehaltene Annahmen über den Body-Mass-Index (BMI) als zuverlässigen Indikator für Gesundheitsrisiken, insbesondere in Bezug auf Krebs, in Frage. Laut den Ergebnissen ist das Risiko, Krebs aufgrund von überschüssigem Körperfett zu entwickeln, bis zu doppelt so hoch wie bisher angenommen.

Jedoch deuten jüngste Beweise darauf hin, dass der BMI allein eine übermäßig vereinfachte und möglicherweise ungenaue Beurteilung der Gesundheit liefert, insbesondere wenn es um das Krebsrisiko geht. Eine neue Analyse von Brenners Team zeigt, dass der Zusammenhang zwischen Körperfett und Krebs weit stärker ist als bisher verstanden. Fettgewebe funktioniert über die bloße Energiespeicherung hinaus; es produziert Hormone und löst Entzündungen aus, die beide zur Tumorbildung beitragen können. Darüber hinaus führt übermäßiges weißes Fett oft zu Insulinresistenz und erhöhten Blutinsulinspiegeln. Insulin ist nicht nur für den Transport von Glukose in Zellen verantwortlich, sondern wirkt auch als Wachstumsfaktor, der die schnelle Teilung von Krebszellen fördert.

Während die Forscher den Zusammenhang zwischen Fett und Krebs schon lange erkannt haben, haben sie sich traditionell auf den BMI verlassen, um diese Beziehung zu beurteilen. Dieser Ansatz hat jedoch Einschränkungen. Ein muskulöser Mensch mit einem hohen BMI könnte eine andere Zusammensetzung haben als jemand mit höherem Körperfett. Diese Diskrepanz bedeutet, dass der BMI nicht immer genau die Menge an Fett im Körper widerspiegelt. Infolgedessen hat es einen wachsenden Druck gegeben, alternative Maßnahmen wie den Taillenumfang oder das Verhältnis von Taille zu Höhe bei der Beurteilung des Krankheitsrisikos zu berücksichtigen. In ihrer neuesten Studie versuchten Brenner und seine Kollegen, diese Mängel zu beheben.

Die Ergebnisse zeigten, dass Fettleibigkeit als ein Faktor für Krebs unterschätzt wurde. 5 Prozent der Krebsfälle konnten auf Übergewicht zurückgeführt werden. 5 Prozent der Krebsfälle konnten auf Übergewicht zurückgeführt werden.

Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit genauerer Indikatoren für die Körperzusammensetzung, wie z. B. der Taillengröße, um unser Verständnis der Ursachen von Krebs und der Strategien zur Prävention zu verbessern.

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Frankfurter Allgemeine (FAZ) logoFrankfurter Allgemeine (FAZ)Unabhängig🔒MitteFaktentreue 85Objektivität 78vor 14 Tagen
Krebs: Die unterschätzte Gefahr des Übergewichts

In dem Artikel werden neue Forschungen diskutiert, die darauf hindeuten, dass der Body-Mass-Index (BMI) ein unzureichendes Maß für die Beurteilung des Krebsrisikos im Zusammenhang mit Fettleibigkeit ist. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) unter der Leitung von Hermann Brenner fanden heraus, dass Fettgewebe das Krebsrisiko deutlich erhöht, als bisher angenommen. Die Studie hebt hervor, dass viszerales Fett, insbesondere im Bauchbereich, eine entscheidende Rolle bei der Hormonproduktion und Entzündung spielt, die beide zur Tumorentwicklung beitragen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse ohne offensichtliche ideologische Neigung. Während er die Bedeutung der Neubewertung der mit Fettleibigkeit verbundenen Krebsrisiken betont, nimmt er keine parteiische Haltung in Bezug auf die öffentliche Politik oder die politischen Debatten über die Gesundheitsvorschriften ein.

Warum Faktentreue (85): The article reports on a study by Hermann Brenner from the German Cancer Research Center (DKFZ) suggesting that body fat has double the previously assumed risk for cancer. It accurately describes the known link between adipose tissue and cancer development, including the role of hormones and inflamm

Warum Objektivität (78): The tone remains informative but leans slightly towards emphasizing the risks associated with obesity, particularly through the lens of cancer. While it presents scientific findings objectively, there is a subtle emphasis on the dangers of overweight, which may influence reader perception. The artic

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