Krankenstandsdauer der Österreicher auf historischem Tiefststand
Die durchschnittliche Dauer des Krankheitsurlaubs in Österreich hat laut den von Statistics Austria für 2025 veröffentlichten Daten ein historisches Tief erreicht. Die durchschnittliche Krankheitsurlaubsdauer betrug 9,1 Tage im Jahr 2025, gegenüber 11,7 Tagen im Jahr 2020 und 10,3 Tagen im Jahr 2021 während der Pandemie. Dies markiert einen kontinuierlichen Rückgang seit 1965, als der Durchschnitt 18,6 Tage betrug. Während die Gesamtdauer des Krankheitsurlaubs zurückgegangen ist, blieb die durchschnittliche Dauer pro Beschäftigten bei 14,7 Tagen im Jahr 2025, etwas niedriger als 15,1 Tage im Jahr 2024, aber immer noch höher als das Tief von 12,1 Tagen im Jahr 2001. Experten stellen fest, dass der Trend zwar positiv ist, aber weiterhin Besorgnis über anhaltende Gesundheitsprobleme wie Atemwegserkrankungen und die Notwendigkeit verbesserter Arbeitsbedingungen und Schutz besteht.
Die durchschnittliche Dauer des Krankheitsurlaubs in Österreich hat ihren Abwärtstrend fortgesetzt und erreichte laut den heute von Statistik Austria veröffentlichten Daten für das Jahr 2025 einen historischen Tiefpunkt. 4 Tage im Jahr 2023. 6 Tage, mehr als das Doppelte des aktuellen Niveaus. Dies stellt einen konsequenten Rückgang seit den frühesten erfassten Daten dar. Der Trend wird weniger klar, wenn die durchschnittliche Anzahl der Krankheitstage pro Beschäftigten untersucht wird. 1 Tag im Jahr 2024. 1 Tage. Daten aus dem Anfang dieses Jahres veröffentlichten Wifo Fehlzeiten-Bericht zeigten, dass diese Zahlen höher sind als vor der Pandemie.
Laut der Forscherin Christine Mayrhuber haben sich die Erkrankungen der Atemwege seit der Pandemie deutlich erhöht und zeigen keine Anzeichen einer Abnahme. Julia Stroj, zuständig für Gesundheitsfragen im österreichischen Gewerkschaftsbund (ÖGB), bezeichnete die Entwicklungen als positiv, betonte aber, dass es immer noch keinen Grund zur Besorgnis gibt. Sie erklärte, dass jeder Tag des Krankenurlaubs ein Tag zu viel ist und forderte angemessene Präventionsmaßnahmen, bessere Arbeitsbedingungen und zuverlässigen Schutz für die Mitarbeiter.
Ines Stilling, Leiterin Sozialabteilung der AK, stellte fest, dass diejenigen, denen es nicht gut geht, die Möglichkeit haben sollten, sich ohne Druck oder Schuldgefühle zu erholen. Während sie anerkennt, dass jeder verhinderte Krankheitstag ein positives Ergebnis ist, betont Stilling die Wichtigkeit, die Ursachen der Krankheit nicht zu übersehen. Sie wies darauf hin, dass arbeitsbedingter Stress, Personalmangel und zunehmende psychische Belastungen für viele Mitarbeiter immer noch häufige Erfahrungen sind. Daher plädierte sie für die Schaffung von Bedingungen, die verhindern, dass Menschen überhaupt krank werden. Im Gegensatz dazu betonte die österreichische Wirtschaftskammer (WKO) die Notwendigkeit von Maßnahmen gegen den Missbrauch von Krankheitsurlaub.
Laut Rolf Gleißner, Leiter der Abteilung für Sozialpolitik am WKO, verhalten sich die meisten, aber nicht alle Mitarbeiter korrekt. Er erklärte, dass jeder verlorene Arbeitstag aufgrund von Krankheit die Unternehmen mindestens 300 Euro kostet. Seit 1965 ist die durchschnittliche Dauer des Krankheitsurlaubs kontinuierlich zurückgegangen (9 Tage, 3 Tage im Jahr 2021), die Werte sind weiter zurückgegangen. Trotz dieser Gesamtreduzierung ist die Anzahl der Krankheitstage pro Mitarbeiter relativ stabil geblieben, was darauf hindeutet, dass, obwohl einzelne Episoden kürzer sein könnten, die Gesamtzahl der Krankheitstage nicht notwendigerweise signifikant zurückgegangen ist.
Seit dem Ausbruch der Pandemie haben sich diese Arten von Krankheiten erhöht, und ihre Prävalenz zeigt keine Anzeichen einer Abnahme. Dies deutet darauf hin, dass die Dauer der Krankenurlaub reduziert wurde, die Häufigkeit und Auswirkungen bestimmter Krankheiten zu einem anhaltenden Ausfall beitragen könnten. Die Reaktion verschiedener Organisationen spiegelt unterschiedliche Perspektiven auf die Auswirkungen dieser Statistiken wider. Während einige sie als Hinweis auf verbesserte Gesundheitsergebnisse und möglicherweise bessere Praktiken am Arbeitsplatz sehen, warnen andere vor Selbstzufriedenheit und betonen die anhaltenden Herausforderungen im Zusammenhang mit Arbeitsumgebungen und Gesundheitsbedingungen.
Die Diskussion betont die Komplexität der Interpretation solcher Daten und unterstreicht die Notwendigkeit umfassender Ansätze, die sowohl individuelle als auch systemische Faktoren berücksichtigen, die die Trends bei den Krankheitsurlaub beeinflussen.
Statistik Austria meldet einen kontinuierlichen Rückgang der durchschnittlichen Krankheitsurlaubsdauer in Österreich, die einen neuen Tiefpunkt erreicht hat. Die durchschnittliche Anzahl der Krankheitstage pro Mitarbeiter sank von 15,1 Tagen im Jahr 2024 auf 14,7 Tage im Jahr 2025, was einen Trend seit 2006 darstellt. Während die Daten eine Verbesserung nahe legen, warnen Gewerkschaften wie der ÖGB und der AK vor Selbstgefälligkeit und betonen, dass jeder Krankheitstag immer noch einen Verlust darstellt und fortlaufende Probleme wie Arbeitsdruck und Herausforderungen im Bereich der psychischen Gesundheit hervorheben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert statistische Daten ohne offensichtliche ideologische Neigung und gleicht sowohl die positiven Trends als auch die Bedenken von Arbeitsorganisationen und wirtschaftlichen Gruppen aus.
Warum Faktentreue (98): This article provides precise data from Statistik Austria, including the correct year for the lowest value of sick days per worker (2006). It accurately cites the ÖGB and AK responses, quoting their concerns about the need for better prevention and working conditions. The information aligns closely
Warum Objektivität (90): The article maintains a balanced tone by presenting both the statistical findings and the cautious responses from the ÖGB and AK. It avoids taking sides and focuses on reporting the facts alongside expert commentary without overt bias.
Die durchschnittliche Dauer des Krankheitsurlaubs in Österreich hat laut den von Statistics Austria für 2025 veröffentlichten Daten ein historisches Tief erreicht. Die durchschnittliche Krankheitsurlaubsdauer betrug 9,1 Tage im Jahr 2025, gegenüber 11,7 Tagen im Jahr 2020 und 10,3 Tagen im Jahr 2021 während der Pandemie. Dies markiert einen kontinuierlichen Rückgang seit 1965, als der Durchschnitt 18,6 Tage betrug. Während die Gesamtdauer des Krankheitsurlaubs zurückgegangen ist, blieb die durchschnittliche Dauer pro Beschäftigten bei 14,7 Tagen im Jahr 2025, etwas niedriger als 15,1 Tage im Jahr 2024, aber immer noch höher als das Tief von 12,1 Tagen im Jahr 2001. Experten stellen fest, dass der Trend zwar positiv ist, aber weiterhin Besorgnis über anhaltende Gesundheitsprobleme wie Atemwegserkrankungen und die Notwendigkeit verbesserter Arbeitsbedingungen und Schutz besteht.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert faktische statistische Trends ohne offensichtliche ideologische Rahmenbedingungen. Er berichtet über wirtschaftliche und soziale Indikatoren im Zusammenhang mit Arbeit und Gesundheitswesen, die politisch relevant sind, aber nicht von Natur aus parteiisch sind.
Warum Faktentreue (95): The article accurately reports the data from Statistik Austria showing a decline in average sick leave duration since 1965, including specific figures like 9.1 days in 2025 and 18.6 days in 1965. It also mentions the Wifo report and quotes Christine Mayrhuber regarding increased respiratory illnesse
Warum Objektivität (85): The article presents the facts neutrally but includes quotes from the ÖGB and AK that express concern despite the positive trend. While these quotes add context, they introduce a slightly cautionary tone rather than purely presenting the statistics.
Der StandardUnabhängigMitteFaktentreue 92Objektivität 80vor 10 Tagen
Die durchschnittliche Dauer des Krankheitsurlaubs in Österreich hat nach Angaben der Statistik Österreich ein historisches Tief erreicht. Im Jahr 2025 dauerte der durchschnittliche Krankheitsurlaub neun Tage, fast die Hälfte der Dauer im Jahr 1965. Die Mitarbeiter nahmen im Jahr 2025 durchschnittlich 14,7 Krankheitstage pro Jahr in Anspruch, etwas weniger als 15,1 Tage im Jahr 2024. Der Rückgang der Krankheitsurlaubsdauer hat sich seit 2015 fortgesetzt, als sie erstmals unter zehn Tage fiel. Trotz dieses Trends haben sich seit Beginn der COVID-19-Pandemie Atemwegserkrankungen erhöht, obwohl die Gesamtzahl der Krankheitstage höher ist als vor der Pandemie. Forscher vermuten, dass häufigere, aber kürzere Krankheitsepisoden längere Abwesenheiten verhindern könnten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert statistische Daten über die Dauer von Krankenurlaub, ohne offen eine politische Perspektive zu begünstigen.
Warum Faktentreue (92): The article correctly summarizes the decrease in average sick leave duration from 18.6 days in 1965 to 9.1 days in 2025. It references the Wifo report and quotes Christine Mayrhuber about increased respiratory illness rates. However, it incorrectly states that the lowest value for sick days per work
Warum Objektivität (80): The article leans slightly toward emphasizing the negative implications of increased respiratory illnesses post-pandemic, even though it does not explicitly take a stance. This subtle framing may influence interpretation of the overall trend.
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