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Kosten der Versorgung stark gestiegen
Austria🏛️ PolitikMittevor 6 Std.

Kosten der Versorgung stark gestiegen

Die österreichische Krankenversicherung stellte einen Bericht vor, der deutliche Kostensteigerungen für die medizinische Versorgungsdeckung zeigte, die im Vergleich zu 2013 um 88,2 Prozent stiegen. Die Kosten erreichten im Vorjahr 4,9 Milliarden Euro, mit einem zusätzlichen Anstieg von 7,5 Prozent im Vergleich zu 2024. Durchschnittlich entstanden für Personen, die mindestens ein Medikament über die Krankenversicherung erhielten, Kosten von rund 800 Euro, was einem Anstieg von 11 Prozent gegenüber 2024 und 86 Prozent gegenüber 2013 entspricht. Die Hauptursachen waren höhere Rezeptpreise und demografische Veränderungen, da ältere versicherte Personen jährlich deutlich mehr Rezepte erhalten. Während die Anzahl der Rezepte von 122 Millionen im Jahr 2013 auf 106 Millionen im Jahr 2025 zurückging, verbesserte sich die Verfügbarkeit von Medikamenten, wobei fast alle Fälle einen Ersatz zur Verfügung hatten. Neue in Europa zugelassene Medikamente wurden in Österreich im Durchschnitt innerhalb von 309 Tagen verfügbar, wodurch Österreich Deutschland und Italien in der EU auf den dritten Platz setzte. Die Anzahl der Apotheken stieg auf 2.251, und die Anzahl der im Erstattungscode (EKO) aufgeführten Pharmaunternehmen stieg von 258 auf 329.

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2 Berichte

Kurier logoKurierParteinahMittevor 6 Std.
Heilmittelreport: Hohe Kosten bringen Sozialversicherung unter Druck

Die Kosten der Krankenversicherung für medizinische Behandlungen in Österreich erreichten 2025 4,9 Milliarden Euro, so der erste Heilmittel-Bericht, der von der Dachorganisation der Sozialversicherungsträger veröffentlicht wurde. Dies entspricht einem Anstieg von 7,5% im Vergleich zu 2024 und einem Anstieg von 88,2% seit 2013. Der Bericht hebt hervor, dass hochpreisige Therapien und demografische Veränderungen die Kosten erhöhen, wobei einige Medikamente bis zu 91.000 Euro pro Packung kosten. Während sich die Arzneimittelknappheit erheblich verringert hat und in den meisten Fällen Alternativen zur Verfügung stehen, steht Österreich mit überdurchschnittlich hohen Preisen für patentierte Medikamente konfrontiert. Der Bericht betont die Notwendigkeit eines gerechten Zugangs zu diesen fortschrittlichen Behandlungen, unabhängig vom Einkommen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert faktische Daten aus dem Heilmittelreport, ohne offen eine politische Haltung zu vertreten.

ORF News logoORF NewsStaatlich / öffentlichMittevor 10 Std.
Kosten der Versorgung stark gestiegen

Die österreichische Krankenversicherung stellte einen Bericht vor, der deutliche Kostensteigerungen für die medizinische Versorgungsdeckung zeigte, die im Vergleich zu 2013 um 88,2 Prozent stiegen. Die Kosten erreichten im Vorjahr 4,9 Milliarden Euro, mit einem zusätzlichen Anstieg von 7,5 Prozent im Vergleich zu 2024. Durchschnittlich entstanden für Personen, die mindestens ein Medikament über die Krankenversicherung erhielten, Kosten von rund 800 Euro, was einem Anstieg von 11 Prozent gegenüber 2024 und 86 Prozent gegenüber 2013 entspricht. Die Hauptursachen waren höhere Rezeptpreise und demografische Veränderungen, da ältere versicherte Personen jährlich deutlich mehr Rezepte erhalten. Während die Anzahl der Rezepte von 122 Millionen im Jahr 2013 auf 106 Millionen im Jahr 2025 zurückging, verbesserte sich die Verfügbarkeit von Medikamenten, wobei fast alle Fälle einen Ersatz zur Verfügung hatten. Neue in Europa zugelassene Medikamente wurden in Österreich im Durchschnitt innerhalb von 309 Tagen verfügbar, wodurch Österreich Deutschland und Italien in der EU auf den dritten Platz setzte. Die Anzahl der Apotheken stieg auf 2.251, und die Anzahl der im Erstattungscode (EKO) aufgeführten Pharmaunternehmen stieg von 258 auf 329.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert faktische Daten über die Gesundheitskosten und die Verfügbarkeit von Medikamenten, ohne offen eine politische Haltung zu bevorzugen.

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