Der Artikel berichtet, dass Deutschland und Österreich beabsichtigen, die Grenzkontrollen zwischen den beiden Ländern zumindest so lange fortzusetzen, bis die Auswirkungen der Asylreform der EU klarer werden. Beide Innenminister, Alexander Dobrindt (CSU) und Gerhard Karner (ÖVP), bekräftigten ihr Engagement für die Aufrechterhaltung dieser Kontrollen unter Berufung auf ihre Wirksamkeit bei der Verringerung der illegalen Migration. Sie betonten, dass das derzeitige System gut funktioniert und zwischen den beiden Nationen koordiniert wird. Die Entscheidung kommt inmitten laufender Diskussionen über die Zukunft der Grenzkontrollen innerhalb der EU, wobei die Europäische Kommission sich für ihre Verringerung im Rahmen der neuen Asylreform einsetzt. Deutschland argumentiert, dass die hohe Zahl der Flüchtlinge seit 2015 die staatlichen Ressourcen erheblich belastet hat.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Bericht stellt eine ausgewogene Sichtweise dar, indem er sowohl die Positionen der deutschen und österreichischen Innenminister, die die Fortsetzung der Grenzkontrollen unterstützen, als auch die breitere Haltung der EU, die eine Verringerung der Grenzkontrollen fordert, zitiert.





