Das slowenische Ministerium für Umwelt und Raumplanung hat bestätigt, dass es eine Beschwerde des Chemischen Instituts über eine Inspektionsentscheidung erhalten hat, die die Einstellung des Baus und die Entfernung eines Stahlbeton-Diaphragmas am Standort eines neuen Zentrums für Gen- und Zelltherapie-Technologien angeordnet hat. Das Ministerium erklärte, dass die Durchsetzung dieser Entscheidung nicht verzögert wird und dass sie keine solche Verzögerung kennen. Die Bauaufsicht hatte die Diaphragma zuvor aufgrund fehlender Baugenehmigungen als illegale Struktur eingestuft. Das Chemische Institut argumentiert, dass die Diaphragma auf der Grundlage einer gültigen Verwaltungsentscheidung gebaut wurde und für diese spezielle Sicherheitsmaßnahme keine spezielle Genehmigung erforderlich war. Das Ministerium plant, den Fall innerhalb der gesetzlichen Zwei-Monats-Frist bis Mitte September zu lösen, hat jedoch noch nicht entschieden, wie die widersprüchlichen rechtlichen Interpretationen bezüglich des Status der Diaphragmas angegangen werden sollen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl die Position des Chemischen Instituts als auch des Ministeriums für Umwelt und Raumplanung, ohne offen eine der beiden Seiten zu bevorzugen.



