Im Thüringer Landesparlament fand eine Sachverständigenaufnahme zum aktuellen polizeilichen Gesetzesentwurf statt, der von der Regierungskoalition CDU, BSW und SPD vorgeschlagen wurde. Mandy Koch, Vorsitzende der Polizeigewerkschaft (GdP) in Thüringen, nahm daran teil und äußerte Unterstützung für moderne Werkzeuge, kritisierte aber vage rechtliche Begriffe im Entwurf. Sie äußerte Bedenken hinsichtlich unklarer Schwellen für polizeiliche Eingriffe wie den Einsatz von Nummernschild-Scannern und automatisierter Videoüberwachung, die zu möglichen Verletzungen der Grundrechte führen könnten. Koch warnte vor einer präventiven Überwachung von Demonstrationen mit Drohnen und argumentierte, dies könne die Menschen davon abhalten, ihr Recht auf friedliche Versammlung auszuüben. Die GdP legte eine ausführliche schriftliche Erklärung vor, in der sie die geplante Erweiterung der Befugnisse der Polizei kritisierte, insbesondere solche KI-basierte Technologien wie Datenanalyse, automatisierte Verhaltungsüberwachung und biometrische Suchmaschinen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Kritik des GdP an dem vorgeschlagenen Polizeigesetz, einschließlich der Bedenken hinsichtlich KI-Technologien und Datenschutzfragen.





