In Jemen führten erneute Kämpfe zwischen Regierungstruppen und der Houthi-Miliz seit Samstag zu über 140 Toten. Militärische Quellen berichteten von mindestens 84 getöteten Regierungssoldaten, hauptsächlich durch Raketenangriffe, während Houthi-Quellen 57 Opfer auf ihrer Seite behaupteten. Es wurden auch Zivilistenopfer gemeldet. Der Konflikt konzentriert sich auf strategische Gebiete in der Nähe der Bab al-Mandab-Straße, einer kritischen Schifffahrtsroute, die das Rote Meer mit dem Indischen Ozean verbindet. Die Houthis versuchten, in Richtung des Hafens von Mocha vorzudringen und Aussichtspunkte entlang der Küste zu erobern, was seit Donnerstag zu mehr als 300 Toten führte. Die Kämpfe ließen am frühen Sonntagmorgen nach. Der Konflikt hat sich seit dem Zusammenbruch einer von der UNO vermittelten Waffenstillstandstimmung im Juli 2026 verschärft, wobei sich beide Seiten gegenseitig Anschläge vorweren.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine sachliche Berichterstattung über den eskalierenden Konflikt im Jemen ohne offensichtliche ideologische Neigung.




