Mirsal Adel, ein Vater im Jemen, steht vor erheblichen Herausforderungen bei der Impfung seines vierten Kindes aufgrund des schweren Impfstoffmangels in den von den Houthis kontrollierten Gebieten. Zuvor haben öffentliche Krankenhäuser in seiner Stadt immer kostenlose Impfstoffe zur Verfügung gestellt, aber UNICEF hat nach der Inhaftierung von Mitarbeitern und Überfällen auf seine Einrichtungen den Betrieb in diesen Regionen eingestellt. Das jemenitische Gesundheitsministerium bestätigte, dass die letzte Impfstofflieferung im September 2025 eintraf und Ende Juli 2026 über fünf Millionen Kindern die routinemäßige Impfung verweigert wurde. Adel reiste in eine von der Regierung gehaltene Stadt, Taiz, und gab rund 100 US-Dollar aus, um die notwendigen Impfungen für sein Kind zu sichern, was die finanzielle Belastung für die Familien hervorhob. Er äußert sich besorgt über den zukünftigen Zugang zu Impfstoffen und hofft auf eine lokale Verfügbarkeit.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält eine ausgewogene Darstellung der Situation im Jemen, wobei der Schwerpunkt auf den Auswirkungen des Konflikts auf den Zugang zur Gesundheitsversorgung gelegt wird, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.





