Das israelische Ministerium für Wohnen und Bau hat eine Ausschreibung für den Bau von 1.234 Wohneinheiten in der umstrittenen Zone C (E1) im besetzten Westjordanland östlich von Jerusalem veröffentlicht. Dieses Projekt ist Teil eines größeren Plans, 3.401 Wohneinheiten zu bauen, die die israelische Siedlung Ma'ale Adumim mit Jerusalem verbinden und gleichzeitig die territoriale Verbindung zwischen den palästinensischen Gebieten im Norden und Süden des Westjordanlandes unterbrechen würden. Kritiker und zahlreiche westliche Regierungen warnen, dass dies die Lebensfähigkeit eines zusammenhängenden palästinensischen Staates untergraben könnte. Die Ausschreibungsfrist liegt nur acht Tage vor den Parlamentswahlen in Israel am 27. November. Die Organisation Peace Now warnt davor, dass die Regierung möglicherweise Vereinbarungen mit Auftragnehmern abschließt, bevor sie eine neue Regierung bildet, was die künftige Einstellung des Projekts erschwert.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt das Projekt als einen strategischen Schritt, der mit der rechten israelischen Politik in Einklang steht, insbesondere mit der Politik von Minister Bezalel Smotrich, der sich offen für die Ausweitung der israelischen Kontrolle über die Westbank einsetzt.




