Verteidigungsminister Ivan Anušić erklärte am Sonntag, dass die Anzahl der Waldbrände, die innerhalb eines einzigen Tages ausbrechen, unlogisch ist, wobei einige absichtlich angezündet wurden. Er betonte, dass das kroatische Militär seit Beginn aller Brände beteiligt ist, wobei die Flugzeuge der kroatischen Luftwaffe neben den Bodenstreitkräften unter der Leitung des Hauptfeuerwehrchefs Slavko Tucaković als Hauptspitze der Feuerwehrarbeit fungieren.
Die Beteiligung von Bodentruppen wurde als eine neue Initiative hervorgehoben, bei der rund vierzig Soldaten den Feuerwehrleuten auf Wunsch von Tucaković halfen. Diese Aktion war in erster Linie auf die Bedrohung des Trainingsgebiets der Roten Erde des Militärs zurückzuführen.
Anušić forderte auch strengere Strafen gegen Pyromanen, unter Berufung auf vergangene Vorfälle in der Nähe von Breza und Umgebung. Er wies darauf hin, dass die Anzahl der Waldbrände, die an einem einzigen Tag auftreten, besonders besorgniserregend ist, insbesondere wenn die Wettervorhersagen vor Stürmen oder starken Winden warnen. Er fügte hinzu, dass einige Brände von Kameras als absichtlich eingestellt aufgezeichnet wurden, was er als unlogisch und alarmierend bezeichnete. Der Minister forderte eine verstärkte Überwachung und den Schutz öffentlicher Bereiche, die anfällig für Waldbrände sind, und betonte das Risiko, das diese für Häuser, Gebäude und Menschen darstellen. Er schlug auch vor, strengere Strafen für Personen einzuführen, die absichtlich Brände entzünden.
Seine Kommentare wurden vom Verteidigungsministerium veröffentlicht. In separaten Berichten bestätigte HRT die Aussagen von Anušić und stellte fest, dass Kameraaufnahmen gezeigt haben, dass bestimmte Brände absichtlich angezündet wurden. Das Medienunternehmen bekräftigte die Beteiligung des Militärs und betonte den Einsatz von Bodentruppen zum ersten Mal nach Tucakovićs Anweisung. Es unterstrich auch die Bereitschaft des Militärs und die laufenden Bemühungen, die Situation zu bewältigen, obwohl das Feuer jetzt unter Kontrolle ist. Die Berichte unterstreichen die wachsende Besorgnis über die Häufigkeit und die Art von Waldbränden und warnen die Behörden vor möglichen vorsätzlichen Handlungen.
Sowohl das Verteidigungsministerium als auch die HRT haben Erklärungen abgegeben, in denen die Notwendigkeit stärkerer rechtlicher Maßnahmen und größerer Wachsamkeit gegen Brandstiftung bekräftigt wird. Der Fokus liegt weiterhin auf der Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und der Verhinderung zukünftiger Vorfälle, insbesondere angesichts des jüngsten Musters von Bränden, die mit widrigen Wetterbedingungen zusammenfallen.
Während die Regierung Gesetzesänderungen in Erwägung zieht, beobachtet die Öffentlichkeit die Entwicklungen weiterhin aufmerksam und ist sich der Risiken bewusst, die mit unkontrollierten Waldbränden verbunden sind.
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