Nach Angaben von Luka Čaušić, Leiter des Krisenmanagementsektors im serbischen Innenministerium, hat Serbien die Europäische Union um Hilfe bei schweren Waldbränden im Naturschutzgebiet Deliblatska Pescara im Nordosten Serbiens gebeten.
Allein in Deliblatska Pescara haben die Flammen über 3.500 Hektar Land verzehrt. Die Situation hat die Behörden veranlasst, dringend Unterstützung von der EU zu suchen, was das Ausmaß und die Intensität des Feuers hervorhebt. Čaušić stellte fest, dass die sich schnell verändernden Bedingungen im Naturschutzgebiet die Beamten gezwungen haben, sich um internationale Hilfe zu bemühen.
Feuerwehrschiffe, Hubschrauber und sogar ein russisches Iljušin-Feuerwehrflugzeug haben an den Einschränkungen teilgenommen. Letztere kamen dreimal an, um bei der Löschung der Flammen zu helfen. Diese Maßnahmen haben sich jedoch gegen die schiere Größe und Wildheit der Flammen als unzureichend erwiesen. Als Reaktion auf den Notfall hat Serbien offiziell zusätzliche Ausrüstung und Personal von der EU angefordert. Dazu gehören Flugzeuge, die mehr als zehn Tonnen Wasser transportieren können, fünf Hubschrauber, die für den Transport von jeweils über vier Tonnen Wasser ausgestattet sind, und zehn spezialisierte Fahrzeuge, die für Wüstenlandschaften entwickelt wurden. Diese Mittel würden die Kapazitäten der lokalen Feuerwehrteams zur Bekämpfung der anhaltenden Krise erheblich verbessern.
Das Naturschutzgebiet Deliblatska Pescara ist eines der ökologisch bedeutendsten Gebiete Serbiens, das für seine einzigartigen Sanddünen und vielfältigen Wildtiere bekannt ist. Die durch die Brände verursachten Zerstörungen bedrohen nicht nur die Umwelt, sondern auch die Tourismusindustrie der Region, die stark von der natürlichen Schönheit des Reservats abhängt.
Der Antrag auf internationale Hilfe unterstreicht die Schwere der aktuellen Waldbrandsaison in Serbien. Da die Temperaturen steigen und die trockenen Bedingungen anhalten, bleibt das Risiko weiterer Brände hoch. Beamte fordern die Bewohner auf, wachsam zu bleiben und die von den lokalen Behörden herausgegebenen Sicherheitsrichtlinien zu befolgen. Im Zuge der Entwicklung der Situation koordiniert die serbische Regierung mit EU-Partnern die notwendigen Ressourcen. Die Reaktionszeit und die Verfügbarkeit internationaler Unterstützung werden eine entscheidende Rolle bei der Bestimmung der Wirksamkeit der Brände spielen. In der Zwischenzeit setzen die Feuerwehrteams ihre Bemühungen vor Ort fort und bekämpfen die Flammen mit allen verfügbaren Mitteln.
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