Der Oberste Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, hat die muslimischen Nationen, insbesondere die im Golf, aufgefordert, sich gegen das zu vereinen, was er als ihren "wirklichen Feind" bezeichnet, was auf externe Kräfte hindeutet, die Spaltungen unter den Muslimen ausnutzen. Die Botschaft, die während der Islamischen Einheitswoche veröffentlicht wurde, betont die Notwendigkeit von Solidarität, Zusammenarbeit und gegenseitiger Verteidigung unter den muslimischen Ländern und fragt, ob ein vereintes muslimisches Handeln die gegenwärtige Notlage der Palästinenser hätte verhindern können. Khamenei, der seit dem Verletzungen bei einem US-israelischen Luftangriff vor sechs Monaten nicht mehr öffentlich erschienen ist, wiederholte diesen Aufruf zur Einheit in jüngsten Bemerkungen an die Iraner und warnte vor Handlungen, die den sozialen Zusammenhalt untergraben. Er stellte auch die Frage, ob arabische Golfherrscher Gefahren von "Schurken ohne Identität" drohen würden, wenn sie sich unter dem Banner des Islam vereinigen würden.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel präsentiert Khameneis Rede, in der er die Einheit der Muslime betont und sich einem vermeintlichen äußeren Feind gegenüberstellt, was mit der iranischen revolutionären Ideologie und der antiwestlichen Rhetorik übereinstimmt.




