Der Oberste Führer des Iran, Mojtaba Khamenei, hat die muslimischen Nationen, insbesondere die arabischen Golfstaaten, aufgefordert, sich gegen das zu vereinen, was er als den "wahren Feind" bezeichnet, wobei er implizit auf die Vereinigten Staaten und Israel verweist. Dieser Appell kommt sechs Monate nach Beginn des Nahostkriegs, der mit US-israelischen Luftangriffen im Februar begann, bei denen sein Vorgänger, Ayatollah Ali Khamenei, getötet und Mojtaba Khamenei verletzt wurde. Der jüngere Führer, der seit seinem Amtsantritt nicht mehr öffentlich erschienen ist, betonte, dass interne Spaltungen unter den muslimischen Nationen ausländischen Gegnern zugute kommen und warnte, dass solche Uneinigkeit Gruppen wie die Palästinenser anfällig macht. Er forderte die Golfmonarchien auf, ihre gemeinsamen Bedrohungen anzuerkennen und zusammenzuarbeiten, während sie auch inländische Probleme angehen, indem sie die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit fördern und die Abhängigkeit vom US-Dollar unter den anhaltenden Sanktionen verringern.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die iranische Führung als Verfechterin der Einheit der muslimischen Nationen gegen äußere Mächte, wobei sie Rhetorik verwendet, die sich an antiwestlichen und pro-islamischen Solidaritätsthemen orientiert, die im linken oder nationalistischen Diskurs üblich sind.

