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"Ich habe Angst vor dem Aufhören": Andreas Onea über Liebe zum Schwimmen und Chaos im Parasport
Austria⚽ Sportvor 9 Tagen

"Ich habe Angst vor dem Aufhören": Andreas Onea über Liebe zum Schwimmen und Chaos im Parasport

Andreas Onea, ein österreichischer Profischwimmer mit einer amputierten linken Hand, beschreibt seine tiefen emotionalen und physischen Bindungen zum Schwimmen sowie die Herausforderungen im parasportlichen Umfeld. Die neue Prothese, benannt nach Michelangelo, ermöglicht ihm ein besseres Alltagsleben und eine höhere Integration ins Arbeitsleben. Onea betont, dass Schwimmen für ihn eine zentrale Lebensaufgabe ist und er Angst vor dem Verlassen des Sports hat.

Andreas Onea, ein professioneller Schwimmer mit einem künstlichen linken Arm, hat seine Angst geäußert, nach dem Training für eine Saison, die seit Jahren abwesend war, in den Ruhestand zu treten. Das Weltverband hat die Athleten unsicher über zukünftige Wettbewerbe gemacht und erklärt, dass solche Veranstaltungen 2026 nicht wieder auftreten sollten. Onea, der an den Europameisterschaften in Paris teilgenommen hat, hofft, dass das Wettkampfschwimmen in Zukunft für Para-Athleten mehr Routine wird. Onea's Reise begann vor sieben Jahren, als er seinen linken Arm bei einem Autounfall verlor. Während der Rehabilitation entdeckte er die Kraft des Sports, die für sein Leben von zentraler Bedeutung wurde.

Seine neue Prothese, benannt nach dem italienischen Künstler Michelangelo, verfügt über Elektroden, die es ihm ermöglichen, die Muskelbewegung zu kontrollieren. Um sich anzupassen, verbrachte er Stunden in der Physiotherapie und übte Aufgaben wie das Fangen von Bälle in der Luft und das Heben von Objekten. Dieser Prozess war sowohl körperlich als auch geistig anspruchsvoll, da er lernte, den Fokus und die Energie während der täglichen Aktivitäten aufrechtzuerhalten. Die Prothese hat Oneas Lebensqualität erheblich verbessert. Sie ermöglicht es ihm, Lebensmittel zu tragen, seine Kinder beim Spielen im Park zu fangen und Geräte während der Medienauftritte zu verwalten, alles ohne Müdigkeit. Für Onea stellt dieses Maß an Funktionalität einen wichtigen Schritt in Richtung Einbeziehung in die Belegschaft dar.

Er sieht seine Fähigkeit, diese Aufgaben zu erfüllen, als wesentlich für die vollständige Teilnahme an der Gesellschaft an. Während die Prothese im Alltag hilft, spielt sie keine Rolle in seiner wettbewerbsfähigen Schwimmkarriere. Onea konkurriert in Pools ohne das Gerät und konzentriert sich ausschließlich auf Leistung. Trotzdem drückt er den Wunsch aus, mehr an Paralympischen Veranstaltungen teilzunehmen als nur Finger. Er hat fünf Mal auf der größten Sportbühne teilgenommen und durch seine Prothese fünf künstliche Finger verdient.

Er sieht den Sport als ein Medium, um anderen zu zeigen, was möglich ist, und diese Botschaft in der Gesellschaft zu verbreiten. Er steht jedoch vor Herausforderungen, um in einem System zu navigieren, das keine konsistenten Plattformen für den Wettbewerb bietet. Am Wochenende wird er in Paris an der Seite von Weltklasse-Schwimmern antreten, was einen historischen Moment markiert, da zum ersten Mal Para-Schwimmen im Rahmen einer Europameisterschaft stattfindet. Schwimmer werden über 50 und 100 Meter Freestyle laufen und im gleichen Pool mit olympischen Stars wie Léon Marchand und Sarah Sjöström antreten. Trotz dieser Gelegenheit stellt Onea ein grundlegendes Problem innerhalb des Sports fest.

Andere Disziplinen wie Triathlon, Radfahren und 3x3 Basketball haben Para-Sport erfolgreich in bestehende Strukturen integriert. Im Gegensatz dazu ist die Schwimmgemeinschaft zwischen zwei getrennten internationalen Verbänden aufgeteilt: World Para Swimming und World Aquatics. Diese Teilung führt zu getrennten Meisterschaften und erschwert die Bemühungen, den Sport zu vereinheitlichen. Die ursprünglich für Juli in den Niederlanden geplanten Europameisterschaften wurden aufgrund von Bedenken über die Teilnahme russischer und weißrussischer Athleten verschoben.

Diese Unsicherheit unterstreicht die Instabilität, mit der Para-Athleten konfrontiert sind, die nach beständigen Möglichkeiten suchen, um zu konkurrieren.

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Der Standard logoDer StandardUnabhängigMitteFaktentreue 85Objektivität 90vor 9 Tagen
"Ich habe Angst vor dem Aufhören": Andreas Onea über Liebe zum Schwimmen und Chaos im Parasport

Andreas Onea, ein österreichischer Profischwimmer mit einer amputierten linken Hand, beschreibt seine tiefen emotionalen und physischen Bindungen zum Schwimmen sowie die Herausforderungen im parasportlichen Umfeld. Die neue Prothese, benannt nach Michelangelo, ermöglicht ihm ein besseres Alltagsleben und eine höhere Integration ins Arbeitsleben. Onea betont, dass Schwimmen für ihn eine zentrale Lebensaufgabe ist und er Angst vor dem Verlassen des Sports hat.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel konzentriert sich auf Sport und persönliche Leistungen, die im Allgemeinen unpolitisch sind. Der Inhalt beinhaltet keine politischen Parteien, Richtlinien oder umstrittenen sozialen Fragen.

Warum Faktentreue (85): The article provides specific details about Andreas Onea’s new prosthetic limb named after Michelangelo, his training process with ergotherapy, and his career as a swimmer. These claims are internally consistent and align with general expectations based on similar stories about athletes with disabil

Warum Objektivität (90): The article presents information in a largely neutral manner, focusing on Onea’s experiences and achievements without overt bias. It avoids strong emotional language and offers a balanced view of both his personal life and professional challenges.

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