Hunderte von Menschen wurden aus Küstenorten und Dörfern in ganz Europa evakuiert, als Waldbrände in der Region wüteten, wobei mindestens ein Todesfall bestätigt wurde und Dutzende verletzt wurden. Die Brände, die durch Rekordhitze und anhaltende Dürre im Zusammenhang mit dem Klimawandel angetrieben wurden, haben sich in der vergangenen Woche verschärft und führten zu Notfallmaßnahmen der lokalen Behörden und Feuerwehrteams. Die Situation eskalierte dramatisch in Kroatien, wo ein Waldbrand Häuser in der malerischen Ferienstadt Omis an der dalmatinischen Küste zerstörte. Mindestens eine Person starb und 40 weitere wurden ins Krankenhaus eingeliefert, sieben befanden sich in kritischem Zustand.
Mehr als 1.200 Einwohner und Besucher mussten ihre Häuser verlassen, als der Nachthimmel rot wurde. Die Feuerwehr setzte fast 300 Mitarbeiter ein, um die Flammen zu bekämpfen, die am frühen Freitag Anzeichen einer Verlangsamung zeigten.
Mehr als 140 Feuerwehrleute, unterstützt von neun Flugzeugen und sieben Hubschraubern, arbeiteten unermüdlich, um das Feuer zu unterdrücken. Das Rote Kreuz half den Vertriebenen und bot ihnen vorübergehende Unterkunft inmitten des Chaos. Inzwischen entzündete sich in England an dem heißesten Tag des Jahres ein Grasbrand, der zur Zerstörung von zehn Häusern in der Stadt Stourbridge führte. Einheimischer Paul Nash berichtete, dass er Zeuge der schnellen Ausbreitung der Flammen war und beschrieb, wie ganze Abschnitte der Stadt verzehrt wurden. Der Vorfall führte dazu, dass zwei Feuerwehrleute und ein Kind ins Krankenhaus eingeliefert wurden. In einem anderen Vorfall war Simon Markey, ein Golfspieler in der Gegend, Zeuge der Verbreitung des Feuers über einen Golfplatz, bevor er Wohngebiete erreichte.
Auch Frankreich war schwer betroffen, wobei das Dorf Luglon in der Landesregion die Evakuierung von 525 Einwohnern aufgrund eines Waldbrandes sah. Diese Brände haben sich in der Nähe von Bordeaux fortgesetzt und zu anhaltenden Bedenken über die regionale Sicherheit beigetragen. Im Süden Frankreichs bleibt die Situation schrecklich, da neue Brände in der Nähe von zuvor beschädigten Regionen auftreten.
Währenddessen konzentrierten sich die Rettungseinsätze in Aragón auf die Entfernung der Überreste von drei mittelalterlichen Königen aus einem von den Flammen bedrohtem Kloster. Spanische Feuerwehrflugzeuge haben in diesem Jahr über 8.200 Flugstunden verbracht, was die für 2025 prognostizierten Flugstunden übertrifft und das Ausmaß der Reaktion unterstreicht. Da die Brände weiterhin Gemeinschaften in ganz Europa herausfordern, betonen die Behörden die Rolle extremer Wetterbedingungen, die durch den Klimawandel verschlimmert werden. Bei steigenden Temperaturen und knappen Regenfällen bleibt das Risiko weiterer Ausbrüche hoch. Die Rettungsdienste sind weiterhin in Alarmbereitschaft und arbeiten gemeinsam mit internationalen Partnern an der Bewältigung der sich entwickelnden Krise.
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