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Gewerkschaft uneinig: Polizeigewerkschafter streiten über AfD
Germany🏛️ PolitikEher progressivvor 9 Tagen

Gewerkschaft uneinig: Polizeigewerkschafter streiten über AfD

In dem Artikel werden interne Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Deutschen Polizeigewerkschaft (GdP) bezüglich der Haltung des stellvertretenden Bundesvorsitzenden Sven Hüber zur Partei Alternative für Deutschland (AfD) diskutiert. Hüber argumentierte, dass Polizeibeamte die AfD aufgrund ihres Dienstreides nicht unterstützen oder beitreten können, nannte sie einen "Elefanten im Raum" und befürwortete eine "No-Go"-Position gegenüber der Partei. Mehrere regionale Niederlassungen der GdP, darunter die in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg, kritisierten Hübers rhetorische und rechtliche Schlussfolgerungen, dass der Eid allein nicht die Stimmrechte einschränkt und dass eine "No-Go"-Position eine legitime Gewerkschaftsposition, aber keine rechtliche Konsequenz des Eides ist. Der Sachsen-Anhalt-Branch erklärte, dass Hübers Position nicht vertreten sei, während er betonte, dass die Bedeutung der Vertretung von AfD durch die lokalen Regierungen verboten sei, es seien keine rechtlichen Konsequenzen.

Innerhalb der deutschen Polizeigewerkschaft ist ein Streit über die Äußerungen von Sven Hüber, stellvertretender Bundesvorsitzender der Polizeigewerkschaft (GdP), über die Alternative für Deutschland (AfD) ausgebrochen.

Die Kritik an Hübers Äußerungen wächst, insbesondere bei mehreren regionalen Niederlassungen der GdP, darunter Nordrhein-Westfalen, Bayern, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg.

Die GdP-Niederlassung in Sachsen-Anhalt lehnte Hübbers Ansichten ebenfalls ab und stellte in einem Facebook-Post klar, dass sein Artikel nicht die Haltung der Gewerkschaft in ihrer Region widerspiegelte. In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erklärte GdP-Staatspräsident Eycke Körner, dass Hübbers Kommentare eher eine individuelle Meinung als die offizielle Position der Gewerkschaft darstellten. Er betonte, dass die Distanzierung kein persönlicher Angriff auf Hüber war, stellte aber fest, dass das von Hüber angesprochene Thema nicht ignoriert werden sollte.

Körner wies auch darauf hin, dass Sachsen-Anhalt der erste deutsche Bundesstaat werden könnte, in dem ein AfD-Politiker nach der Bundestagswahl am 6. September das Innenministerium übernimmt, aber er unterließ weitere Kommentare zu zukünftigen Szenarien und betonte, dass die Wählerschaft entscheiden würde.

Die Gewerkschaft betonte ihren Fokus auf gerechte Bezahlung, bessere Arbeitsbedingungen, solide rechtliche Grundlagen und maximalen Schutz und Respekt für Polizisten. Professor Markus Thiel von der Deutschen Polizei-Universität in Münster erklärte, dass der Diensteid selbst keine zusätzlichen Konsequenzen mit sich bringt. Er stellte fest, dass die Pflichten der Beamten direkt aus der Verfassung und dem Beamtenrecht stammen und dass der Eid diese Verantwortlichkeiten lediglich persönlich verstärkt.

So lange die AfD nicht verboten ist, kann weder Sympathie noch die Stimmabgabe für die Partei als allgemeine Pflichtverletzung angesehen werden, so Thiel. Er stellte auch in Frage, ob die Stimmabgabe für die AfD als Beweis für eine verfassungswidrige Haltung eines Beamten dienen könnte, wobei er Unterschiede zwischen regionalen Gewerkschaften und der Vertraulichkeit der Abstimmung feststellte. Es ist praktisch unmöglich zu bestimmen, für welche Partei ein Beamter gestimmt hat, was solche Bewertungen schwierig macht.

Nach Angaben des AfD-Bezirkssprechers Andreas Paul trat Tański am 11. August aus der Partei zurück, nachdem Diskussionen ergeben hatten, dass ihre Social-Media-Inhalte im Widerspruch zu den Werten der Partei standen.

Tański veröffentlichte am 9. Juni ein Foto, auf dem ein Aufkleber in Form eines stilisierten achtspitzigen Rades unter dem deutschen Adler zu sehen ist, einem Symbol, das an das Nazi-Regime erinnert. Sie reagierte auch auf einen Post, der ein fünfarmiges Hakenkreuz mit 25%25% mehr Hass vorschlägt, 25%Wir haben bereits das Pfeilrad. Felix Wolf, ein anderer AfD-Kandidat in Oldenburg, hat seine Unterstützung für Ideen zum Ausdruck gebracht, die als extrem angesehen werden könnten. In einem gelöschten Podcast unterstützte er die Behauptung, dass nicht alle SS-Mitglieder Kriminelle seien, und schlug eine demografische Rekultivierung und Germanisierung der Bevölkerung durch Heirat und Zwangsmigration vor. Paul lehnte es ab, zu kommentieren, ob diese Ansichten mit den Werten der AfD übereinstimmen.

Wolf reagierte auch auf einen Post des EU-Parlamentariers Tomasz Froelich, der Israel beschuldigte, von illegalen Überfahrten in Ceuta zu profitieren, indem er die Analyse mit einem Präzisionsgewehr verglich.

2 Berichte

Frankfurter Allgemeine (FAZ) logoFrankfurter Allgemeine (FAZ)Unabhängig🔒MitteFaktentreue 85Objektivität 80vor 9 Tagen
Gewerkschaft uneinig: Polizeigewerkschafter streiten über AfD

In dem Artikel werden interne Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Deutschen Polizeigewerkschaft (GdP) bezüglich der Haltung des stellvertretenden Bundesvorsitzenden Sven Hüber zur Partei Alternative für Deutschland (AfD) diskutiert. Hüber argumentierte, dass Polizeibeamte die AfD aufgrund ihres Dienstreides nicht unterstützen oder beitreten können, nannte sie einen "Elefanten im Raum" und befürwortete eine "No-Go"-Position gegenüber der Partei. Mehrere regionale Niederlassungen der GdP, darunter die in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg, kritisierten Hübers rhetorische und rechtliche Schlussfolgerungen, dass der Eid allein nicht die Stimmrechte einschränkt und dass eine "No-Go"-Position eine legitime Gewerkschaftsposition, aber keine rechtliche Konsequenz des Eides ist. Der Sachsen-Anhalt-Branch erklärte, dass Hübers Position nicht vertreten sei, während er betonte, dass die Bedeutung der Vertretung von AfD durch die lokalen Regierungen verboten sei, es seien keine rechtlichen Konsequenzen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Während der Artikel ein politisch heikles Thema behandelt, das die AfD und die Polizeigewerkschaften betrifft, bleibt die Gestaltung durch die Darstellung mehrerer Perspektiven innerhalb der GdP ausgewogen.

Warum Faktentreue (85): The FAZ article accurately reports on internal disagreements within the police union regarding Sven Hüber’s statements about the AfD. It cites specific land federations distancing themselves from his comments and quotes officials like Eycke Körner. The information aligns with the cross-source consen

Warum Objektivität (80): The article maintains a relatively neutral tone, presenting both Hüber’s position and the criticisms from various land federations. However, it leans slightly toward emphasizing the controversy rather than providing equal weight to all perspectives, which slightly reduces its neutrality.

taz – die tageszeitung logotaz – die tageszeitungUnabhängigProgressivFaktentreue 80Objektivität 75vor 9 Tagen
AfD Oldenburg vor der Stadtratswahl: Nazi-Influencerin geht, Hass bleibt

In dem Artikel wird berichtet, dass Miriam Alexandra Tański, eine selbsternannte "Teenage-Nazi" und Mitglied der rechtsextremen AfD-Partei in Oldenburg, aus der Partei zurückgetreten ist, nachdem sie wegen der Verbreitung rassistischer und antisemitischer Inhalte im Internet kritisiert wurde.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel stellt die Situation dar, indem er die Kontroverse um die extremistischen Vereinigungen von Tański und den internen Konflikt der Partei über ihre Mitgliedschaft hervorhebt.

Warum Faktentreue (80): The taz article provides detailed reporting on Miriam Alexandra Tański’s departure from the AfD after her inflammatory social media posts. It includes direct quotes from party officials and contextualizes her actions with specific examples. While accurate overall, it lacks confirmation from independ

Warum Objektivität (75): The article uses emotionally charged terms such as 'Nazi-Influencerin' and 'Hass bleibt,' which introduce a biased tone. While it presents facts, the language and framing suggest a critical stance toward Tański and the AfD, reducing its overall objectivity.

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