Laut Angaben der Geologischen Agentur erreichte die Aschewolke etwa 3.500 Meter über dem Gipfel oder etwa 5.960 Meter über dem Meeresspiegel. Beobachter stellten fest, dass sich die Säule nach Osten und Südosten neigte, was die Richtung der vorherrschenden Winde anzeigte. Der Ausbruch wurde auf Seismogrammen mit einer maximalen Amplitude von 120 Millimetern erfasst, was die Intensität der mit dem Ereignis verbundenen seismischen Aktivität unterstreicht.
Zwischen dem 1. und 30. August 2026 emittierte der Vulkan weißen und grauen Rauch aus seinem Hauptkrater, der in der Höhe von 50 bis 1.000 Metern über dem Gipfel lag. Die Vegetation an den östlichen Hängen wurde beobachtet, dass sie gelb wurde und austrocknete, was auf mögliche Auswirkungen der anhaltenden vulkanischen Aktivität hindeutet. Am Tag des Ausbruchs registrierte die Agentur 85 vulkanische Erdbeben, ein Erdbeben und ein harmonisches Beben, die alle zur Beurteilung des erhöhten Risikos beitrugen.
Auf der Ebene III wird den Bewohnern und Besuchern empfohlen, Gebiete im Umkreis von drei Kilometern vom Gipfel und einem Sektorenradius von sechs Kilometern nach Süd-Südosten zu meiden. Diejenigen, die in der Nähe von Flüssen leben, die aus dem Vulkan stammen, werden auch aufgefordert, wegen der Gefahr von Lahar-Fluten, sich schnell bewegenden Wasserströmungen und vulkanischen Trümmern wachsam zu bleiben. Die Agentur betonte die Bedeutung der Ruhe und der Vermeidung der Verbreitung unbestätigter Informationen. Die Bewohner werden aufgefordert, den Anweisungen der Nord-Sumatra Provincial Disaster Mitigation Agency (BPBD) und der Karo District Disaster Mitigation Agency (BPBD) zu folgen.
Die lokalen Regierungen wurden außerdem angewiesen, aktiv mit der Sinabung-Vulkanbeobachtungsstelle im Dorf Ndokum Siroga zu koordinieren. Echtzeit-Updates über die Aktivität des Vulkans sind über die PVMBG-App und andere offizielle Kanäle zugänglich. Der Ausbruch markiert die erste bedeutende Aktivität am Mount Sinabung seit über fünf Jahren. Seit seinem letzten bekannten Ausbruch war der Vulkan relativ ruhig geblieben, mit periodischen Emissionen auf niedrigem Niveau.
Die Geologische Agentur überwacht die Situation weiterhin genau und bewertet regelmäßig, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind. Die Behörden arbeiten derzeit daran, die Sicherheit der nahe gelegenen Gemeinden zu gewährleisten und präzise Informationen zur Verhinderung von Panik bereitzustellen.
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