Das geschlechtsspezifische Lohngefälle in öffentlichen Einrichtungen in Südkorea sank laut Regierungsdaten im Jahr 2024 auf 19%, was das erste Mal ist, dass es unter 20% gesunken ist. Allerdings bleibt das gesamte Lohngefälle in allen Sektoren das höchste unter den OECD-Ländern, wobei Frauen in privaten Unternehmen 29,3% weniger verdienen als Männer. Bei 3.146 Unternehmen lag der Unterschied bei 29,3%, was einem Rückgang von 1,4 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die öffentlichen Einrichtungen verzeichneten einen Rückgang um 1 Prozentpunkt und erreichten 19%. Der Unterschied variiert signifikant je nach Branche, wobei der Großhandel und der Einzelhandel mit 42,29% die größte Diskrepanz aufwiesen, während die Unterkunft und die Nahrungsmitteldienste mit 14,2% die kleinste waren. Die Regierung führt diese Diskrepanzen auf berufliche Segregation, Karriereunterbrechungen und Hindernisse für den Aufstieg von Frauen zurück.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert faktische Daten über das geschlechtsspezifische Lohngefälle, ohne offen eine politische Ideologie zu begünstigen.





