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Gedenken an Ratko Mladić: Letztes Geleit für den Kriegsverbrecher
Germany🏛️ PolitikProgressivÜbersehen von Konservativenvor 5 Std.

Gedenken an Ratko Mladić: Letztes Geleit für den Kriegsverbrecher

Tausende Menschen nahmen an Trauerfeierlichkeiten in Belgrad teil, um den verstorbenen Kriegsverbrecher Ratko Mladić zu gedenken. Mladić starb nach einer lebenslangen Gefängnisstrafe wegen Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord. Sein Leiche wurde auf dem Topčider-Friedhof beigesetzt, wobei viele Teilnehmer serbische Flaggen und Porträts von Mladić trugen. Serbiens Präsident Aleksandar Vučić nahm nicht am Trauerzug teil, wurde als Zeichen für diplomatische Vorsicht interpretiert. Die EU kritisierte die Feierlichkeiten als unvereinbar mit ihren Werten, insbesondere hinsichtlich der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und der Anerkennung der Opfer. Nur wenige Menschenrechtsaktivisten und Intellektuellen kritisierten öffentlich die Verurteilung von Mladić.

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2 Berichte

Die Zeit logoDie ZeitUnabhängigProgressivvor 5 Std.
Serbien: Von der Leyen »schockiert« über feierliche Beisetzung von Ratko Mladić

Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die feierliche Beisetzung der verurteilten Kriegsverbrecher Ratko Mladić in Serbien scharf kritisiert. Sie bezeichnete das Trauerfeuer als schockierend und betonte, dass Mladić für Völkermorde und Kriegsverbrechen verantwortlich war, darunter das Massaker von Srebrenica 1995, bei dem etwa 8.000 Muslime getötet wurden. Von der Leyen verurteilte zudem die Teilnahme höherer serbischer Beamter an der Beisetzung, die sie als von Zeichen Versagen bei der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und als Widerspruch zu den Werten der EU deutete. Mladić war 2017 vom Internationalen Strafgerichtshof wegen Völkermords verurteilt worden und im Gefängnis im Alter von 84 Jahren im starb.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Die Sprache ist klar moralisch eingestellt und verbindet die Beisetzung direkt mit der EU-Integration der Serben, was

taz – die tageszeitung logotaz – die tageszeitungUnabhängigProgressivvor 20 Std.
Gedenken an Ratko Mladić: Letztes Geleit für den Kriegsverbrecher

Tausende Menschen nahmen an Trauerfeierlichkeiten in Belgrad teil, um den verstorbenen Kriegsverbrecher Ratko Mladić zu gedenken. Mladić starb nach einer lebenslangen Gefängnisstrafe wegen Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord. Sein Leiche wurde auf dem Topčider-Friedhof beigesetzt, wobei viele Teilnehmer serbische Flaggen und Porträts von Mladić trugen. Serbiens Präsident Aleksandar Vučić nahm nicht am Trauerzug teil, wurde als Zeichen für diplomatische Vorsicht interpretiert. Die EU kritisierte die Feierlichkeiten als unvereinbar mit ihren Werten, insbesondere hinsichtlich der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und der Anerkennung der Opfer. Nur wenige Menschenrechtsaktivisten und Intellektuellen kritisierten öffentlich die Verurteilung von Mladić.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Die Berichterstattung betont die Kritik der EU und der Menschenrechtsaktivisten an der Verherrlichung von Mladić, während sie die staatliche Haltung der Serben und die Diplomatie Vučićs relativ neutral beschreibt.

Wie jede Seite berichtete

Dasselbe Ereignis, gruppiert nach der politischen Ausrichtung der berichtenden Medien.

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