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Die letzte Parade des verurteilten bosnischen Schlägers Mladic
World🏛️ PolitikEher konservativ8.9.2026

Die letzte Parade des verurteilten bosnischen Schlägers Mladic

Die Leiche von General Ratko Mladić, der vom Haager Tribunal für mehrere Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen während des dreijährigen Krieges in Bosnien und Herzegowina verurteilt wurde, lag am Montagmorgen in der Lukaskirche. Lange Schlangen von Menschen versammelten sich in der Kirche, wo orthodoxe Liturgien auf Bildschirmen gespielt wurden, die die Abschiedszeremonie begleiteten. Schätzungen zufolge nahmen rund zehntausend Menschen an der Veranstaltung teil, obwohl die genaue Zahl aufgrund des kontinuierlichen Zustroms von Teilnehmern den ganzen Tag über schwer zu bestimmen ist. Die Beerdigung fand unter geteilten Meinungen über Mladićs Rolle im Krieg statt. Einige Veteranen lobten ihn als einen Helden, der seine Nation verteidigt hat, während andere das Massaker von Srebrenica anerkannten, aber Mladićs Handlungen als Gnadenakte betrachteten, wie die Trennung von Frauen und Kindern von Männern.

Ratko Mladić, der als "Schlächter von Bosnien" bekannt ist, wurde in Serbien als Held beerdigt, obwohl er für die Inszenierung einiger der schlimmsten Gräueltaten des Bosnienkriegs verurteilt wurde. Die Beerdigung fand am 7. September 2026 in Belgrad statt und zog Tausende von Trauernden an, darunter Militärangehörige und politische Persönlichkeiten.

Die Zeremonie beinhaltete einen Gottesdienst in der kleinen serbisch-orthodoxen Kirche St. Luke in Belgrad, gefolgt von einer Prozession zum Topčider Friedhof, wo Mladić neben seiner Tochter Ana, die 1994 durch Selbstmord starb, begraben wird. Tausende von Menschen standen vor der Kirche in der Schlange, einige hielten Fotos von Mladić, andere küssten seinen Sarg und weinten, als sie vorbeikamen.

Sie nannte die Veranstaltung eine Erinnerung an Europas dunkelste historische Momente und betonte die Notwendigkeit der Versöhnung und des Respekts für die Opfer. Serbien, das seit 2014 eine EU-Mitgliedschaft anstrebt, steht vor anhaltenden Spannungen mit dem Block über seine Haltung zu Kriegshandlungen und der Anerkennung des Völkermords. Vučić nahm nicht an der Beerdigung teil und verwies auf ein bevorstehendes Treffen mit dem usbekischen Präsidenten. Stattdessen nahm sein Sohn Danilo an den Veranstaltungen teil. Trotz des internationalen Widerstands bleibt Mladić eine verehrte Figur unter vielen Serben, einschließlich Veteranen und Politikern.

Mladić war ein wichtiger Architekt der ethnischen Säuberungskampagne während des Bosnienkriegs, die den Tod von über 100.000 Menschen und die Vertreibung von Millionen zur Folge hatte. Seine Streitkräfte führten die 1.460-tägige Belagerung von Sarajevo durch, in der Zivilisten täglich Beschuss und Scharfschützenangriffen ausgesetzt wurden. Der Konflikt gipfelte 1995 im Massaker von Srebrenica, bei dem mindestens 8.000 bosnische Muslime getötet wurden.

Er beschrieb die Operation als ein "Geschenk" an das serbische Volk. Mladić wurde 2011 verhaftet, nachdem er fast 16 Jahre lang der Gefangennahme aus dem Weg gegangen war. Er wurde 2017 wegen der Inszenierung des Massakers von Srebrenica verurteilt, zusammen mit anderen Kriegsverbrechen wie der Errichtung von Konzentrationslagern und der Ausrichtung auf nicht-serbische Zivilisten.

Die Beerdigung löste auch Proteste von Gruppen wie den Müttern von Srebrenica aus, die die Verherrlichung von Mladićs Vermächtnis verurteilten. Sie beschuldigten serbische Nationalisten der Förderung einer "Schetnik-Ideologie" und warnten, dass solche Gefühle in Srebrenica nicht toleriert werden würden. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) kritisierte die Übertragung von Mladićs Beerdigung im serbischen Staatsfernsehen mit dem Argument, dass sie Hass förderte und die Realität des Völkermords leugnete.

Das Ereignis unterstreicht die tiefen Spaltungen innerhalb Serbiens in Bezug auf seine Kriegsgeschichte und seine Beziehung zum Westen.

So ist dieser Bericht entstanden. Objektive Nachrichten hat diesen Bericht aus 5 Quellartikeln mit KI-gestützter Synthese nach unserer Methodik verfasst. Es ist unser eigener Text, keine Kopie eines einzelnen Mediums. Unsere Methodik lesen.

Verantwortlicher Redakteur: Matej BašaFehler entdeckt? Melden

Zu den Primärquellen (2)

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5 Berichte

RTV Slovenija (MMC) logoRTV Slovenija (MMC)Staatlich / öffentlichMitteFaktentreue 98Objektivität 607.9.2026
In Belgrad wird Ratko Mladić heute Nachmittag beerdigt.

Ratko Mladić, ein ehemaliger General der bosnischen Serben, der für Kriegsverbrechen in Bosnien und Herzegowina bestraft wurde, starb am 27. August 2026 in Den Haag. Seine posmrtne Ostenspende wurde am Nachmittag am 7. September 2026 auf dem Pokopalištu Topčider in Belgrad begangen. Die Tötung wurde unter der Schirmherrschaft der Familie Mladić organisiert, da der serbische Präsident Aleksandar Vučić nicht inhaftiert war, weil er zu dieser Zeit im Gasthaus des usbekischen Präsidenten Šavkata Mirzijojeva war. Vor der Tötung in der heiligen Kirche von Lukas Vidikovskij poteklazna religiozna obrada, wo er den Patriarchen Porfirij gehörte.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält eine sachliche Darstellung der Beerdigung von Radoslav Mladić mit Schwerpunkt auf der Logistik der Veranstaltung, der Beteiligung religiöser Persönlichkeiten und der Abwesenheit von hochrangigen politischen Persönlichkeiten wie Präsident Vučić.

Warum Faktentreue (98): This article provides precise details about the funeral arrangements, including the location at the Church of Saint Luke, the burial site at Topčider Cemetery, and the involvement of the Serbian Orthodox Church patriarch. It also mentions the absence of President Vučić due to an official visit and t

Warum Objektivität (60): The article presents the event from a Serbian nationalist viewpoint, referring to Mladić as a 'general of the Bosnian Serbs' and noting the criticism from regional observers. While it includes factual details, the tone leans toward supporting the narrative of honoring a war criminal rather than cond

HRT (Hrvatska radiotelevizija) logoHRT (Hrvatska radiotelevizija)Staatlich / öffentlichMitteFaktentreue 97Objektivität 858.9.2026
Costa und Von der Leyen: Die Aufnahmen von Mladic's Beerdigung waren schockierend

Die Beerdigung von Ratko Mladić, einem verurteilten Kriegsverbrecher, der für den Völkermord von Srebrenica und andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich war, fand in Belgrad statt. Der Präsident des Europäischen Rates, Antonio Costa, und die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, äußerten sich schockiert über die Aufnahmen der Beerdigung und kritisierten die Anwesenheit hochrangiger serbischer Beamter und nannten es ein Versagen, der dunklen Geschichte Europas zu begegnen und im Widerspruch zu den Werten Serbiens, da es sich um eine EU-Mitgliedschaft bemüht. Sie betonten ihre Solidarität mit Opfern von Verbrechen, die im ehemaligen Jugoslawien begangen wurden.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Reaktionen zweier bedeutender Persönlichkeiten der Europäischen Union auf die Beerdigung eines berüchtigten Kriegsverbrechers und betont ihre Bedenken hinsichtlich der Anpassung Serbiens an die Werte der EU.

Warum Faktentreue (97): The article provides accurate information about the funeral, including the reactions of European leaders like António Costa and Ursula von der Leyen, who criticized the event. It correctly identifies Mladić as a convicted war criminal responsible for the Srebrenica genocide and other atrocities. The

Warum Objektivität (85): The article maintains a neutral and objective tone, presenting the views of European leaders without taking sides. It focuses on the international response to the funeral and emphasizes the need for accountability, avoiding emotional language or biased framing. This makes it one of the most balanced

Il Fatto Quotidiano logoIl Fatto QuotidianoUnabhängigKonservativFaktentreue 95Objektivität 657.9.2026
Mladić hat uns verteidigt, wir sind ihm dankbar. Jetzt müssen wir uns um Kosovo kümmern: Zwischen Nationalismus und Negationismus, die Stimmen der Serben bei der Beerdigung des Henker von Srebrenica

Der Artikel behandelt die Beerdigung von Ratko Mladić, einem serbischen General, der vom Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien wegen seiner Rolle im Genozid von Srebrenica und anderen Kriegsverbrechen während des Bosnienkriegs in den 1990er Jahren verurteilt wurde.

Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel betont nationalistische Gefühle, Dankbarkeitsbekundungen gegenüber einem Kriegsverbrecher und fordert territoriale Ansprüche (Kosovo).

Warum Faktentreue (95): The article provides detailed descriptions of the funeral event, including the presence of young people like Ivan who attended despite not having lived through the war personally. It accurately references Mladić's conviction by the Hague tribunal for the Srebrenica genocide and other crimes. The inf

Warum Objektivität (65): The article has a clear bias towards the Serbian perspective, emphasizing gratitude toward Mladić and highlighting the lack of support from Serbia during the war. Emotional language such as 'siamo grati' ('we are grateful') and the framing of Mladić as a defender of the Serbian people indicate a lac

Slobodna Dalmacija logoSlobodna DalmacijaUnabhängigMitteFaktentreue 92Objektivität 508.9.2026
Ante Tomić: Der Tag, an dem der kroatische Premierminister mit dem Angestellten des deutschen Ministeriums, Herrn Dieter, am selben Tisch saß

Der Artikel behandelt die Beerdigung von Ratko Mladić, einem ehemaligen bosnisch-serbischen Militärführer, der wegen Kriegsverbrechen verurteilt wurde.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt sachliche Informationen über die Teilnahme an der Beerdigung von Mladić vor und macht spekulative Kommentare über Vučićs Abwesenheit, ohne offen eine politische Seite zu bevorzugen.

Warum Faktentreue (92): The article confirms the large attendance at Mladić's funeral and notes the absence of President Vučić, who sent his son instead. It references the presence of high-ranking officials and religious figures but lacks specific details about the event itself. The content aligns with the broader consensu

Warum Objektivität (50): The article takes a strongly critical stance toward the Serbian government and the public's reaction to Mladić's funeral. It frames the event as a failure of leadership and implies that the state should have taken a stronger stand against honoring a war criminal. This clearly favors one perspective

Dnevnik logoDnevnikUnabhängig🔒KonservativFaktentreue 90Objektivität 557.9.2026
Die letzte Parade des verurteilten bosnischen Schlägers Mladic

Die Leiche von General Ratko Mladić, der vom Haager Tribunal für mehrere Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen während des dreijährigen Krieges in Bosnien und Herzegowina verurteilt wurde, lag am Montagmorgen in der Lukaskirche. Lange Schlangen von Menschen versammelten sich in der Kirche, wo orthodoxe Liturgien auf Bildschirmen gespielt wurden, die die Abschiedszeremonie begleiteten. Schätzungen zufolge nahmen rund zehntausend Menschen an der Veranstaltung teil, obwohl die genaue Zahl aufgrund des kontinuierlichen Zustroms von Teilnehmern den ganzen Tag über schwer zu bestimmen ist. Die Beerdigung fand unter geteilten Meinungen über Mladićs Rolle im Krieg statt. Einige Veteranen lobten ihn als einen Helden, der seine Nation verteidigt hat, während andere das Massaker von Srebrenica anerkannten, aber Mladićs Handlungen als Gnadenakte betrachteten, wie die Trennung von Frauen und Kindern von Männern.

Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel präsentiert Perspektiven, die die militärische Führung von Mladić loben und die Schwere seiner Verbrechen herunterspielen und seine Rolle bei der Verteidigung seiner "Nation" und der Rettung von Leben betonen.

Warum Faktentreue (90): The article describes the large turnout at the funeral and includes quotes from individuals present, such as Nedeljko Gredo, a former officer who viewed Mladić as a leader. It references the legal proceedings against him and his conviction for war crimes. However, some details are less specific comp

Warum Objektivität (55): The article exhibits strong bias, portraying Mladić as a 'hero' and focusing on the admiration of veterans and supporters. The tone is highly sympathetic to those who view Mladić favorably, with minimal critical commentary on his crimes. This creates a one-sided portrayal of the event.

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Dasselbe Ereignis, gruppiert nach der politischen Ausrichtung der berichtenden Medien.

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