Der neue Vorsitzende der Federal Reserve, Kevin Warsh, hat signalisiert, dass die Zentralbank trotz der jüngsten Inflationsdaten, die eine gewisse Mäßigung zeigen, immer noch eine Erhöhung der Zinssätze in Erwägung ziehen könnte.
Warsh erläuterte seine Handlungskriterien und erklärte, dass die Fed "überzeugt" sein muss, dass sich die Kerninflation, gemessen am Index der persönlichen Konsumausgaben (PCE), klar und ausreichend auf ihr Zwei-Prozent-Ziel zubewegt. Er warnte, dass die Zentralbank, wenn dies nicht der Fall wäre, noch viel Arbeit vor sich haben würde.
Die Hälfte der Posten im PCE-Korb verzeichnete jährliche Preiserhöhungen von mehr als drei Prozent, ein Niveau, das niedriger ist als während des Post-Pandemie-Inflationsanstiegs, aber höher ist als die Pre-Pandemie-Normen. Diese Zahlen deuten darauf hin, dass sich die Inflation zwar etwas verlangsamt hat, die zugrunde liegenden Kräfte, die sie antreiben, aber robust bleiben. Trotz Warshs Kommentaren schloss er ausdrücklich aus, eine vorausschauende Führung zu geben, spezifische Signale über zukünftige Politikbewegungen, die ein Markenzeichen seines Vorgängers Jerome Powell waren. Warsh möchte, dass sich die Märkte ausschließlich auf grundlegende wirtschaftliche Daten konzentrieren, anstatt auf interpretierende Aussagen von politischen Entscheidungsträgern.
Der Wirtschaftswissenschaftler der Commerzbank, Christoph Balz, stellte fest, dass Warsh offen für Zinserhöhungen ist, als sein Vorgänger, aber noch keine Zweifel an seiner Entschlossenheit zu zerstreuen hat. Das nächste Treffen der Fed zur Entscheidung über die Zinssätze ist für Mitte September geplant, was Warshs Bemerkungen noch mehr Dringlichkeit verleiht. Mehrere Mitglieder der Zentralbank haben bereits ihre Unterstützung für eine Zinserhöhung ausgedrückt, unter Berufung auf den anhaltenden Inflationsdruck.
Er wies darauf hin, dass die finanziellen Bedingungen in den Vereinigten Staaten relativ akkommodativ bleiben, was darauf hindeutet, dass der Kreditzugang einfach bleibt. Dies negiert jedoch nicht die Notwendigkeit einer strafferen Geldpolitik, wenn die Inflation weiterhin die Ziele überschreitet. Das Doppelmandat der Fed für Preisstabilität und maximale Beschäftigung steht vor zunehmender Spannung, da die Inflation trotz der Bemühungen, die Wirtschaft durch frühere Zinserhöhungen abzukühlen, hartnäckig hoch bleibt.
Diese Verschiebung könnte beeinflussen, wie die Märkte auf zukünftige Ankündigungen reagieren, was möglicherweise zu einer größeren Volatilität führt, da Investoren nach Klarheit über die Absichten der Fed suchen. Der politische Kontext, der Warshs Führung umgibt, fügt eine weitere Schicht der Komplexität hinzu. Warsh wurde vom ehemaligen Präsidenten Donald Trump ernannt und hatte die Aufgabe, einen aggressiveren Ansatz für die Geldpolitik umzusetzen.
In den kommenden Monaten wird die Zentralbank in der Lage sein, die Zinssätze für das gesamte Bruttoinlandsprodukt der EU zu senken, um die Zinssätze für das gesamte Bruttoinlandsprodukt der EU zu senken.
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