In dem Artikel werden zwei Beispiele von "Zwei-Spur-Strategien" österreichischer Politiker diskutiert. Erstens wird der ehemalige Justizminister Dieter Böhmdorfer dafür kritisiert, dass er in einem Gerichtsverfahren, an dem Richterin Marion Hohenecker beteiligt war, einen doppelten Ansatz verwendete, wobei seine Handlungen als Versuch angesehen wurden, sowohl den Ruf von Hohenecker als auch seinen eigenen zu schützen. Der Artikel legt nahe, dass diese Strategie seinem Klienten nicht zugute kam und die wahrgenommene Heuchelei hervorhebt. Zweitens verweist er auf Andreas Mölzers Kommentar zu Alice Weidel, der Führerin der deutschen AfD-Partei, die die FPÖ besucht und die gemischten Reaktionen auf ihren Besuch und ihre Befürwortung für den Austritt aus der EU und dem Schengen-Raum bemerkt. Der Artikel deutet darauf hin, dass einige ihre Haltung als fortschrittlich betrachten, während andere sie als Bedrohung für die europäische Integration betrachten, die die FPÖ aufgrund der öffentlichen Stimmung vermeiden möchte.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die potenzielle Verschiebung der FPÖ in Richtung Euroskeptizismus als negativ und schlägt vor, dass sie es aufgrund der öffentlichen Meinung vermeiden, sie direkt anzusprechen.




