Der Artikel befasst sich mit der Zunahme von Anträgen auf Änderung der Nutzung von Gebäuden zu kurzfristigen Mietgeschäften in Wien, die speziell auf touristische Unterkünfte abzielen. Seit Juli 2024 benötigen Vermieter eine spezielle Genehmigung, um Immobilien für mehr als 90 Tage pro Jahr zu vermieten. Investoren haben jedoch eine Lücke ausgenutzt, indem sie Änderungen der Gebäudennutzung beantragt haben, die es ihnen ermöglichen, Gäste vorübergehend für längere Zeiträume zu beherbergen. Zum 22. Juni 2024 wurden 165 Anträge eingereicht, 47 genehmigt, 80 unter Beurteilung und 17 zurückgezogen. Der Stadtteil Leopoldstadt hatte die meisten Anträge, während äußere Bezirke wie Hietzinget keine sahen. Kritiker, darunter Vertreter der Grünen, argumentieren, dass diese Praxis die Verfügbarkeit von Wohnungen für die Bewohner reduziert. Die Gebäudepolizei der Stadt stellt fest, dass diese Anträge sehr unterschiedlich sind und nicht endgültig bestimmen kann, ob sie das Ziel umgehen sollen. Sie bewerten die Vorschriften mit den politischen Entscheidungsträtern, um rechtliche Anpassungen zu berücksichtigen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über regulatorische Änderungen und deren Umsetzung, ohne offen eine Seite zu begünstigen.




