Laut Álvaro Palacio Peláez, Präsident des kolumbianischen Gartenbaugesellschafts (Asohofrucol), hat Kolumbien bedeutende Fortschritte bei der Verringerung seiner Abhängigkeit von landwirtschaftlichen Chemikalien durch die Implementierung eines agroökologischen Modells gemacht, das als Agricultura Tropical bekannt ist. Diese Initiative, die seit über einem Jahrzehnt in Kraft ist, hat Berichten zufolge die Verwendung von Agrochemikalien in bestimmten Kulturen um bis zu 80 Prozent reduziert und sich an internationale Nachhaltigkeitsziele wie den Green Deal der Europäischen Union für 2030 ausgerichtet. Das Modell betont angewandte Forschung, Innovation, Präzisionslandwirtschaft und maßgeschneiderte Praktiken auf der Grundlage lokaler agroökologischer Bedingungen.
Die Umstellung auf nachhaltige Landwirtschaftsmethoden ist entscheidend für den Zugang zu wichtigen internationalen Märkten geworden, insbesondere zu den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union, die zusammen 90 Prozent der gartenbaulichen Exporte Kolumbiens ausmachen. Im Jahr 2025 importierten diese beiden Regionen Produkte im Wert von fast 926 Millionen US-Dollar, insgesamt rund 575.139 Tonnen. Die Einhaltung von Standards für ökologische Nachhaltigkeit, Vorschriften für Lebensmittelsicherheit, Rückverfolgbarkeitsanforderungen und sozialen Arbeitsnormen sind für die Aufrechterhaltung des Zugangs zu diesen lukrativen Märkten nicht verhandelbar geworden.
Palacio erklärte, dass der Erfolg des Agricultura Tropical-Modells auf wissensbasierten Ansätzen beruht, anstatt chemische Inputs einfach durch Alternativen zu ersetzen. Das System beinhaltet eine kontinuierliche Überwachung der Bodengesundheit, der Pflanzenernährung, des Wasserverbrauchs und der mikrobiellen Wechselwirkungen innerhalb der Produktionsumgebung. Dieser ganzheitliche Ansatz ermöglicht es den Landwirten, die Produktivität zu erhalten und gleichzeitig ihre Abhängigkeit von synthetischen Düngemitteln und Pestiziden deutlich zu reduzieren. Trotz dieser Fortschritte bestehen weiterhin Herausforderungen bei der Skalierung des Modells landesweit.
Ein großes Hindernis ist der Mangel an spezialisierter technischer Hilfe, da 85 Prozent der Bevölkerung keine ausreichende Unterstützung bei der Übernahme dieser neuen Praktiken erhalten. Darüber hinaus besteht die Notwendigkeit einer lokalisierten Forschung und des Technologietransfers, der an verschiedene regionale Bedingungen angepasst ist.
Die Einführung von agroökologischen Praktiken wird vor allem durch die Erkenntnis vorangetrieben, dass Nachhaltigkeit jetzt ein Wettbewerbsvorteil auf den globalen Märkten ist. Asohofrucol fördert diese Methoden weiterhin als wesentlich für die langfristige Lebensfähigkeit und Widerstandsfähigkeit angesichts des zunehmenden Umweltdrucks und der regulatorischen Anforderungen.
Die Allianz von Funeraria San Vicente und Red Remanso bietet Familien, die keine Versicherung oder andere finanzielle Mittel zur Deckung der Kosten haben, kostenlose Bestattungsdienste an. Diese Dienste umfassen alles, was für die letzten Riten des Verstorbenen notwendig ist, abhängig von den Wünschen der Familie und den offiziellen Anweisungen. Isabel Cristina Arango, Direktorin der Funeraria San Vicente, erklärte, dass die Zusammenarbeit mit Capillas de la Fe und Coorserpack darauf abzielt, den Bedürftigen sofortige Hilfe zu bieten.
Die lokalen Behörden haben in Städten wie Pereira und Dosquebradas Informationszentren eingerichtet, um Familien bei der Navigation über die verfügbaren Ressourcen zu helfen. Die First Lady, Ana Lucía Pineda, betonte die Bedeutung der Leitung von Familien mit Versicherung zu den geeigneten Kanälen, während diejenigen, die keine Deckung haben, direkte Unterstützung erhalten.
Diese Maßnahmen sollen die zusätzlichen finanziellen Belastungen für trauernde Familien in dieser schwierigen Zeit verringern.
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