Johanna Mikl-Leitner, Gouverneurin Niederösterreichs und Vorsitzende der österreichischen Volkspartei (ÖVP) in der Region, forderte eine grundlegende Veränderung innerhalb der Sozialdemokratischen Partei (SPÖ) als Reaktion auf das gegenwärtige politische Klima. In einem Interview mit der APA betonte sie, dass die schlechten Umfragezahlen der Regierungskoalitionsparteien ÖVP, SPÖ und Neos ein Mandat für Reformen, Kompromisse und erneute Bemühungen zur Bewältigung wirtschaftlicher Herausforderungen darstellen.
Mikl-Leitner bestätigte ihre Absicht, sich erneut als Spitzenkandidatin für die Landtagswahl 2028 in Niederösterreich zu bewerben. Sie kritisierte die aktuellen Umfrageergebnisse, die zeigen, dass die Freiheitspartei (FPÖ) deutlich vor den anderen Parteien liegt, und argumentierte, dass keine der Regierungsparteien mit ihrer Leistung zufrieden sein kann.
Sie beschrieb die Stärkung des Prinzips des Verdienstes und der Anstrengung als wesentlich. Mikl-Leitner sprach sich mit den Kommentaren von Bundeskanzlerin und ÖVP-Bundestagsvorsitzender Christian Stocker über die Kinderbetreuung auseinander und betonte die Bedeutung der Wertschätzung der Familienbeiträge und der Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.
Sie bekräftigte, dass die ÖVP ihre Grundprinzipien beibehalten sollte, nämlich dass Verdienst und Fleiß durch eine öko-soziale Marktwirtschaft belohnt werden sollten. Mikl-Leitner erkannte die Schwierigkeiten an, wirtschaftliches Wachstum zu erreichen, während sie mit einer Partnerpartei arbeitete, die sich auf die Erweiterung der Rolle des Staates und die Erhöhung der Umverteilung konzentrierte. Sie bestand jedoch darauf, dass eine Veränderung der Denkweise innerhalb der SPÖ notwendig sei, da ohne wachsende Unternehmen und Investitionen die Steuereinnahmen sinken würden, was letztendlich das Gesundheitssystem, die Sozialdienste und die Familienleistungen gefährden würde.
Sie erkannte zwar die Bedeutung der Sparpolitik an, betonte aber die Dringlichkeit der Umsetzung von wirtschaftlichen Anreizmaßnahmen. Bezüglich des vorgeschlagenen einheitlichen nationalen Wohlfahrtshilfeprogramms erklärte Mikl-Leitner, dass dies eine dringende Notwendigkeit sei, obwohl sie betonte, dass das Niveau der Wohlfahrtshilfe das Niederösterreichs nicht überschreiten sollte. Sie wies darauf hin, dass Wiens relativ hohe Ausgaben ein erhebliches Einsparpotenzial bieten, und stellte fest, dass die Wohlfahrtshilfe die Schwächsten unterstützen sollte, anstatt diejenigen, die das System ausbeuten.
Die Kommission hat sich mit der Frage befaßt, ob die Mitgliedstaaten die Möglichkeit haben, die in der Verordnung (EG) Nr. 1260/1999 vorgesehenen Maßnahmen zu ergreifen, um die Einhaltung der Grundrechte der Arbeitnehmer zu gewährleisten, und hat die Kommission ersucht, die Mitgliedstaaten zu ersuchen, die in der Verordnung (EG) Nr. 1260/1999 vorgesehenen Maßnahmen zu ergreifen.
Die laufenden Gespräche über die Dürrehilfe für die Landwirte sind nach einer Sitzung mit dem Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP), dem Finanzminister Markus Marterbauer und der SPÖ-Staatssekretärin Michaela Schmidt zusammen mit der NEOS-Abgeordneten Karin Doppelbauer in eine Pattsituation geraten.
Schmidt erklärte, dass die Fortschritte minimal gewesen seien und die Last jetzt bei den Ministern und Koalitionspartnern liege. Sie schloss eine "Cost-it-all"-Politik ähnlich der des ehemaligen ÖVP-Kanzlers Sebastian Kurz aus und erklärte, dass allgemeine steuerfinanzierte Geschenke an jede Farm undenkbar seien, unabhängig von der Auswirkung. Sie verknüpfte die Gespräche mit dem längst überfälligen Klimaschutzgesetz. Totschnig wiederholte den historischen Charakter der aktuellen Dürrekatastrophe und beschrieb sie als eine existenzielle Bedrohung für die Landwirte. Er präsentierte spezifische Vorschläge für gezielte Maßnahmen und forderte SPÖ und NEOS auf, nicht aufzuhalten, sondern sich schnell auf Hilfspakete zu einigen.
Die ÖVP schlug vor, 200 Millionen Euro aus den Sozialversicherungsreserven zu verwenden, obwohl dies eine Gegenfinanzierung erfordern würde. Die Diskussionen berührten auch die Eröffnung des Katastrophenhilfefonds, wobei die Kredithilfe als die praktikabelste Option für eine sofortige Einigung erschien. Ein umstrittenes Thema während des Treffens war die Möglichkeit, Landwirte zu entschädigen, die sich dafür entschieden haben, ihre Betriebe nicht zu versichern, ein Schritt, den die ÖVP unterstützt. SPÖ und NEOS warnten vor einer Übersubventionierung solcher Fälle, da sie befürchten, dass dies dazu führen könnte, dass mehr Landwirte sich für eine Versicherung entscheiden und stattdessen auf staatliche Beihilfen angewiesen sind.
Die ÖVP lehnte die Umverteilung von Mitteln aus dem Agrar-Diesel-Subventionsprogramm ab und nannte es eine bloße Übertragung von einer Tasche in die andere. NEOS und SPÖ lehnen ebenfalls eine neue Finanzierung ab und betonen langfristige Perspektiven gegenüber symptomatischen Lösungen unter Berufung auf begrenzte fiskalische Flexibilität. FPÖ-Chef Herbert Kickl drohte, Unterstützung von den Grünen zu suchen, um eine Sondertagung des Nationalrats zu beantragen, wenn bis Sonntag keine Einigung erzielt wird.
Die Schäden, die durch die Dürre in Österreich verursacht wurden, werden auf mindestens eine Milliarde Euro geschätzt, wobei 400 Millionen durch Versicherungen abgedeckt sind, 300 Millionen nicht abgedeckt sind und 300 Millionen von landwirtschaftlichen Betrieben stammen, die keine Versicherung abgeschlossen haben.
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