Im Januar 2024 unterzeichnete die spanische Regionalregierung unter der Leitung von Juanma Moreno ein Kooperationsabkommen mit Ceuta, um die Aufnahme und Integration unbegleiteter ausländischer Minderjähriger in Andalusien zu beschleunigen, mit dem Ziel, eine "Migrationskrise" zu lindern, die die autonome Stadt betrifft. Das Abkommen wurde als "interautonomes Instrument" bezeichnet, das "mit der Zeit etabliert" werden soll. Der andalusische Zweig der Volkspartei (PP) stellt jedoch nun die Gültigkeit dieses Abkommens in Frage und argumentiert, dass die aktuelle Situation, die durch die irreguläre Einreise von 80.000 Einwanderern nach Ceuta gekennzeichnet ist, einen organisierten Angriff auf die territoriale Integrität Spaniens darstellt und nicht eine "Migrationskatastrophe", wie in dem Abkommen definiert. Die PP behauptet, dass der Begriff "Kontingenz" gesetzlich nach einem Königlichen Erlass 2025 definiert wird, der auf Gemeinden gilt, die ihre übliche Kapazität für Minderjährige überschreiten.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel formuliert die Frage aus der Perspektive der Volkspartei (PP), stellt die Legitimität des Abkommens in Frage und bezeichnet den derzeitigen Migrationsstrom als "organisierten Angriff" auf die territoriale Integrität Spaniens.

