Italien hat die Aussetzung des Schengener Abkommens mit Spanien um weitere 15 Tage verlängert und damit die Beschränkungen fortgesetzt, die nach einem Massenzustrom von Migranten in die spanische Enklave Ceuta vor einem Monat verhängt wurden. Die Schengener Aussetzung, die am Montag auslaufen sollte, wurde ursprünglich wegen der großen Zahl von Migranten eingeführt, die aus Marokko nach Ceuta kamen. Nach Angaben der spanischen Behörden bleiben nach mindestens 72.000 Ankünften am 30. Juli zwischen 5.000 und 8.000 Menschen in Ceuta. Mindestens 82 Migranten wurden auf der spanischen Seite der Grenze tot aufgefunden, und Marokko bestätigte weitere 14 Todesfälle. Italien erklärte, dass es sich der Maßnahmen bewusst ist, die Spanien bereits zusammen mit der Europäischen Union ergriffen hat, um die normalen Bedingungen in der Region wiederherzustellen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über die Verlängerung der Schengener Aussetzung zwischen Italien und Spanien aufgrund von Migrationsfragen.






