In österreichischen Tourismusregionen haben Wohnungsengpässe und hohe Kosten zu verschiedenen Maßnahmen der Bundesländer geführt, um leere Immobilien und Zweitwohnungen zu bekämpfen. Derzeit gibt es 1.433 Millionen Fälle von Zweitwohnungen in Österreich, gegenüber rund 147.000 vor fünf Jahren. Vier Bundesländer, Steiermark, Salzburg, Tirol und Vorarlburg, haben formelle Leerstandsgebühren eingeführt, während Kärnten plant, seine Zweitwohnungsgebühr ab dem 1. Januar 2027 auf leere Häuser auszuweiten. Andere Bundesländer wie Niederösterreich, Oberösterreich, Burgenland und Wien haben derzeit keine solchen Gebühren. Eine Leerstandsgebühr zielt darauf ab, Eigentümer zu ermutigen, ungenutzte Wohnungen wieder zur Verfügung zu stellen, in der Regel gilt dies, wenn ein Haus sechs Monate oder 26 Kalenderwochen lang unbewohnt bleibt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über die verschiedenen regionalen Politiken in Bezug auf Sekundärwohnungen und leerstehende Immobilien in ganz Österreich.





