Die Gesellschaft der slowenischen Journalisten kritisierte die vorgeschlagene Änderung des Gesetzes über RTVS (Radio Television Slovenia), mit dem Argument, dass sie die Politisierung in die Verwaltung des öffentlichen Rundfunks wieder einführt und die finanzielle Stabilität und Vorhersehbarkeit untergräbt. Sie behaupten, der Vorschlag widerspricht früheren Entscheidungen des Verfassungsgerichts und verstößt gegen europäische Standards für Medienfreiheit. Die Änderung würde den vierköpfigen Vorstand durch einen Aufsichtsrat ersetzen, der den Leiter von RTVS ernennt und entlässt, sein Statut und Budget genehmigt und seine Operationen überwacht. Dieser Rat würde aus sieben Mitgliedern bestehen, von denen sechs von der Regierung ernannt werden, was die Gesellschaft als einen Versuch der politischen Kontrolle über wichtige Entscheidungen im öffentlichen Rundfunk betrachtet.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel präsentiert eine kritische Perspektive auf die vorgeschlagenen Gesetzesänderungen und betont die Besorgnis über den zunehmenden politischen Einfluss auf den öffentlichen Rundfunk und mögliche Verstöße gegen die europäischen Normen für die Medienfreiheit.





