Rumänien steht vor einer schweren Dürre, die die Donau betrifft, die im Hochsommer derzeit nur ein Drittel ihres üblichen Wasservolumens trägt. Um den Kühlbedarf des Kernkraftwerks Cernavoda zu gewährleisten, das vollständig auf Donauwasser angewiesen ist, hat die rumänische Armee einen Felsen im Flussbett detoniert. Die Trümmer der Explosion werden voraussichtlich in einem anderen Arm der Donau transportiert und untergetaucht, um den Wasserstand zu erhöhen und den Wasserfluss zum Kraftwerk zu erhöhen. Verteidigungsminister Radu Miruta bezeichnete die Operation als erfolgreich, obwohl, wenn diese teilweise Umleitung fehlschlägt, die Anlage könnte bis Donnerstag stillgelegt werden. Ein Reaktor bei Cernavoda wurde bereits letzte Woche aufgrund von Kühlwasserknappheit teilweise stillgelegt, und es gab anfängliche Überlegungen, den zweiten Reaktor vor der Option für den Wasserplan abzuschalten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel beschreibt die technischen Maßnahmen, die von der rumänischen Regierung und dem Militär ergriffen wurden, erwähnt die möglichen Auswirkungen auf die nationale Energieversorgung und enthält Zitate von Beamten ohne offensichtliche Vorurteile.






