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Der Security-Coprozessor in vielen CPUs ist unsicher
Germany🏛️ Politikvor 11 Tagen

Der Security-Coprozessor in vielen CPUs ist unsicher

Eine Sicherheitslücke wurde im Trusted Platform Module (TPM), einer Sicherheitskomponente in modernen CPUs von AMD und Intel, entdeckt. Die Lücken, CVE-2026-6726 und CVE-2026-6727, ermöglichen Angreifern, geheime Daten aus dem TPM zu lesen oder falsche kryptografische Schlüssel einzusetzen. Diese Schwachstellen sind besonders relevant für Unternehmen, da sie potenziell zum Einbrechen in Netzwerke führen können. Die Lücken erfordern lokalen Zugriff mit privilegierten Rechten, waren für Privatanwender weniger bedrohlich. AMD und Intel macht haben Updates bereitgestellt, um die betroffenen CPUs zu schützen.

Eine kritische Sicherheitslücke wurde in der Firmware des Trusted Platform Module (TPM) identifiziert, das in vielen Prozessoren von AMD und Intel verwendet wird. 0 Referenzcode, der von der Trusted Computing Group (TCG) bereitgestellt wird, den beide Unternehmen in ihre BIOS-Versionen integrieren. Diese Komponente bildet die Vertrauenswurzel für Server, Desktop-PCs und Notebooks, speichert kryptografische Schlüssel, die für die Überprüfung der Systemintegrität unerlässlich sind, und ermöglicht Funktionen wie Windows BitLocker-Verschlüsselung.

CVE-2026-6727 beinhaltet einen Seitenkanal-Angriff, der Zeitunterschiede ausnutzt, um Geheimnisse aus dem TPM zu extrahieren. Angreifer können speziell entwickelte Software verwenden, um zahlreiche Befehle an den Coprocessor zu senden und die für die Antworten benötigte Zeit zu messen. Durch die Analyse von Variationen in den Antwortzeiten können Angreifer Informationen über die ausgeführten kryptografischen Operationen ableiten, insbesondere das Ausfüllen von Blöcken mit der RSA-OAEP-Verschlüsselungsmethode.

CVE-2026-6726 untergräbt den Verifizierungsprozess von gespeicherten kryptografischen Schlüsseln. Unter bestimmten Bedingungen kann das TPM verworfene Schlüssel nicht ordnungsgemäß ungültig machen, so dass Angreifer einen neuen gefälschten Schlüssel an der gleichen Adresse wie einen legitimen anbieten können. Dies ermöglicht eine tiefe Manipulation des Systems, die möglicherweise unbefugten Zugriff und Kontrolle über das Gerät ermöglicht. AMD hat bestätigt, dass alle Desktop-, Notebook- und eingebetteten Prozessoren auf der Zen-Architektur, einschließlich Modellen von Ryzen 1000 bis Ryzen 9000 und Ryzen AI 400, betroffen sind.

Für Server-Modelle listet AMD nur die kleineren Desktop-Gegenstücke, Epyc 4004 und Epyc 4005, während die Multi-Core-Varianten unter den Bezeichnungen der 7000- und 9000-Serie ausgeschlossen sind. Intel hat erklärt, dass seine betroffenen Prozessoren Desktop-, Notebook- und Embedded-Modelle bis einschließlich der Core Ultra 200-Serie umfassen. Für Server-Modelle listet Intel Prozessorlinien bis zur dritten Generation der Xeon Scalable-Familie (Ice Lake), die 2021 veröffentlicht wurde. Sowohl AMD als auch Intel haben bereits aktualisierte Firmware-Versionen an Hersteller von Desktop-PCs, Notebooks und Motherboards verteilt. In den kommenden Wochen und Monaten werden diese Hersteller entsprechende BIOS-Updates bereitstellen.

Darüber hinaus werden Software-Patches für Komponenten wie die Debian-Bibliothek libtpms und verschiedene Windows-Versionen entwickelt. Die Entdeckung dieser Schwachstellen unterstreicht die Bedeutung einer sicheren Firmware-Implementierung in Hardware-Komponenten, die die Grundlage des Systemvertrauens bilden.

Sowohl AMD als auch Intel haben proaktive Schritte unternommen, um die Risiken zu mindern, indem sie aktualisierte Firmware verteilen und mit den Entwicklern von Betriebssystemen zusammenarbeiten, um einen umfassenden Schutz vor Ausbeutung zu gewährleisten.

Zu den Primärquellen (6)

Die offiziellen Quellen, auf denen die Berichterstattung beruht. Lies sie direkt, um Framing zu umgehen.

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heise online logoheise onlineUnabhängigMitteFaktentreue 95Objektivität 85vor 11 Tagen
Der Security-Coprozessor in vielen CPUs ist unsicher

Eine Sicherheitslücke wurde im Trusted Platform Module (TPM), einer Sicherheitskomponente in modernen CPUs von AMD und Intel, entdeckt. Die Lücken, CVE-2026-6726 und CVE-2026-6727, ermöglichen Angreifern, geheime Daten aus dem TPM zu lesen oder falsche kryptografische Schlüssel einzusetzen. Diese Schwachstellen sind besonders relevant für Unternehmen, da sie potenziell zum Einbrechen in Netzwerke führen können. Die Lücken erfordern lokalen Zugriff mit privilegierten Rechten, waren für Privatanwender weniger bedrohlich. AMD und Intel macht haben Updates bereitgestellt, um die betroffenen CPUs zu schützen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel beschäftigt sich rein technisch mit Sicherheitslücken in Hardwarekomponenten und gibt keine politischen Bewertungen oder parteiengesponserten Meinungen mehr. Es wird keine Seite bevorzugt oder eine politische Agenda verfolgt. Die Berichterstattung bleibt sachlich und informativ.

Warum Faktentreue (95): The article accurately describes the security vulnerabilities in the Trusted Platform Module (TPM) used by AMD and Intel processors. It references specific CVE identifiers (CVE-2026-6726 and CVE-2026-6727) and explains the technical nature of the vulnerabilities as a side-channel attack. The informa

Warum Objektivität (85): The tone remains informative and explanatory, focusing on the technical aspects of the vulnerability without overt bias. However, there is a slight emphasis on the potential impact on corporate environments, which may subtly frame the issue as more critical than personal use.

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