Die ehemalige Hollywood Foreign Press Association (HFPA), bekannt für die Organisation der Golden Globe Awards, hat eine Klage gegen Penske Media, den derzeitigen Eigentümer der Auszeichnungen, eingereicht, in der sie Verstöße gegen die Kartellgesetze vorwirft. Die Klage behauptet, dass Penske Media in einem verdeckten Plan zur Übernahme der Kontrolle über die Golden Globes, die als Vorläufer der Oscars gelten, verwickelt war, und verlangt Schadensersatz in Höhe von mindestens 150 Millionen US-Dollar sowie die Aufhebung von Vereinbarungen zur Eigentumsübertragung. Die HFPA argumentiert, dass Penske Media Schritte unternommen hat, um die Mitglieder der HFPA von der Teilnahme an verwandten Märkten auszuschließen. Die Kontroverse begann, nachdem eine Untersuchung der Los Angeles Times im Jahr 2021 einen Mangel an Vielfalt innerhalb der HFPA aufgedeckt hatte, was zu einem Boykott und einem späteren Verkauf der Auszeichnungen 2023 an Penske Media führte.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt den Streit als einen Rechtsstreit um die Kontrolle von Kulturinstitutionen durch Unternehmen und betont die historische Rolle der HFPA und die angeblichen monopolistischen Praktiken von Penske Media.




