Die Stadt Ceuta, die an der Nordküste Afrikas und eines Teils Spaniens liegt, steht unter extremen Bedingungen, nachdem innerhalb eines Monats etwa 72.000 undokumentierte Migranten aus Marokko illegal in das Gebiet eingedrungen sind. Der lokale Rat hat die Situation als "am Rande des Zusammenbruchs" bezeichnet und die spanische Zentralregierung aufgefordert, sofortige Maßnahmen zu ergreifen. Das spanische Innenministerium hat die Unterstützung europäischer Agenturen wie Frontex und Europol zur Überprüfung des Status der Migranten, die sich noch illegal in Ceuta aufhalten, beantragt. Während Madrid weiterhin die Rückkehr aller Migranten ablehnt, hat es die Agentur der Europäischen Union für Asyl (EUAA) um Unterstützung bei der Durchführung von Interviews und der Bereitstellung von Dolmetschern gebeten.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel betont die schwere Krise in Ceuta, die durch den Zustrom von Migranten ohne Papiere verursacht wird, und fordert die Regierung auf, dringend zu handeln.





