In einer Berichterstattung über das Urteil gegen den ehemaligen Chef von Autostrade per l'Italia, der für die Verwaltung der Morandi-Brücke in Genua verantwortlich war, zeigt der Artikel eine gemischte Reaktion der Betroffenen. Die Brücke stürzte vor acht Jahren ein und forderte 43 Tote. Giovanni Castellucci wurde zu 12 Jahren Haft verurteilt, während die Staatsanwaltschaft 18 Jahre gefordert hatte. Ein Anwohner, Giuseppe Rodinò, sieht das Urteil als zu milde Strafe, da der Prozess vier Jahre nach dem Unfall begann und viele Jahre dauerte. Er kritisiert auch die Entschuldigungserklärung der Firma, die ihm wie eine späte Versöhnung erscheint. Von den 57 Angeklagten wurden 25 freigesprochen, während die übrigen fast insgesamt 200 Jahre Haft als Strafe erhalten hatten, war weniger als die Hälfte der Staatsanwalt geforderten Strafe dargestellt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Die Berichterstattung bleibt sachlich und berichtet über die juristische Entscheidung sowie die Reaktionen der Betroffenen ohne klare politische Schwerpunktsetzung oder parteiliche Bewertung.





