Eine österreichische Nachrichtenagentur berichtete über einen Gerichtsprozess im Zusammenhang mit dem Einsturz der Morandi-Brücke in Genua im Jahr 2018. Das vierjährige Verfahren führte zu einer 12-jährigen Haftstrafe für Giovanni Castellucci, ehemaligen Leiter von Autostrade per l'Italia (ASPI). Der Vorfall tötete 43 Menschen, als Fahrzeuge in den Abgrund fielen. Die Staatsanwaltschaft hatte bis zu 400 Jahre Haft für 57 Angeklagte beantragt, hauptsächlich leitende Angestellte von ASPI und seiner Tochtergesellschaft SPEA sowie Beamte des Infrastrukturministeriums. Über die Hälfte der Angeklagten wurden schuldig befunden. Das Gericht stellte fest, dass seit der Eröffnung der Brücke im Jahr 1967 nur minimale Wartung durchgeführt wurde, und Castellucci wurde beschuldigt, kritische Reparaturen zu verzögern.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel beschreibt einen Sachverhalt eines Gerichtsverfahrens, bei dem Unternehmen und Regierungen für eine große Infrastrukturkatastrophe verantwortlich sind.





