Eine Studie, die in Frontiers in Environmental Archaeology veröffentlicht wurde, zeigt, dass alte ägyptische Prinzessinnen aus dem Mittleren Reich, die mit Waffen wie Bogen, Pfeilen und Dolchen begraben wurden, diese Gegenstände wahrscheinlich eher praktisch als symbolisch verwendeten. Forscher analysierten die Skelettreste von fünf königlichen Frauen, darunter Prinzessin Ita, deren Knochen starke Muskelanhaftungen aufwiesen, die auf körperliche Aktivität mit Waffen hindeuteten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass diese Prinzessinnen sich mit Bogenschießen, Jagd und kampfreundlichen Aufgaben beschäftigten. Die Forschung umfasste die Untersuchung von Mumien, die im Ägyptischen Museum wiederentdeckt wurden, nachdem sie jahrzehntelang verloren gegangen waren.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert archäologische Funde ohne offensichtliche ideologische Rahmenbedingungen. Er konzentriert sich auf die wissenschaftliche Analyse historischer Überreste und nimmt keine Haltung zu zeitgenössischen politischen Fragen, Politik oder Persönlichkeiten ein.




