Forscher analysierten die Überreste von fünf Prinzessinnen und einem König aus dem späten Mittleren Reich vor etwa 4.000 Jahren und identifizierten Anzeichen für körperliches Training, einschließlich verdickter und asymmetrischer Muskelanlagen, die mit Bogenschießen übereinstimmen. Die Studie, die in Frontiers in Environmental Archaeology veröffentlicht wurde, legt nahe, dass diese königlichen Frauen keine passiven Figuren waren, sondern aktiv an Kampf- und Ritualaktivitäten beteiligt waren. Die Entdeckung stellt die traditionellen Darstellungen alter ägyptischer Frauen als sitzend und dekorativ in Frage und hebt ihre körperliche Fähigkeit und gesellschaftliche Rolle hervor.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine wissenschaftliche Studie über historische archäologische Funde ohne offensichtliche ideologische Rahmenbedingungen. Während er die traditionellen Erzählungen über die alten ägyptischen Frauen in Frage stellt, tut er dies durch objektive Analyse von Skelettbeweisen und nicht durch Befürwortung einer bestimmten politischen oder sozialen




