Eine kürzlich in Frontiers in Environmental Archaeology veröffentlichte Studie untersuchte königliche Skelette aus dem alten Ägypten, insbesondere die von Frauen, die mit dem Pharao Amenemhat II in Verbindung gebracht wurden, der um 1900 v. Chr. lebte. Diese Frauen wurden mit Waffen wie Bogen, Maces und einem fein gefertigten Dolch begraben, was darauf hindeutet, dass sie im Kampf trainiert worden sein könnten. Diese Entdeckung stellt die traditionellen Annahmen in Frage, dass Waffen hauptsächlich mit männlichen Eliten in Verbindung gebracht wurden. Die Studie, angeführt von Zaineb Hashesh von der ägyptischen Universität von Beni-Suef, analysierte Artefakte und Skelettreste aus Gräbern in Dahshur, einer königlichen Nekropole in der Nähe von Kairo. Ähnliche Ergebnisse in Wikingergräbern wie der in Birka, Schweden, zeigten, dass einige Frauen Kriegerinnen waren, was darauf hindeutet, dass solche Rollen auch in anderen alten Kulturen existiert haben könnten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert archäologische Funde ohne offensichtliche ideologische Rahmenbedingungen. Er diskutiert historische Beweise neutral, bezieht sich sowohl auf ägyptische als auch auf Wikinger-Kontexte und bevorzugt keinen bestimmten politischen Standpunkt.





