In Österreich gab es im letzten Jahr mehrere Fälle von Bombenangriffen, bei denen Drohschreiben an öffentliche Einrichtungen gerichtet wurden. In einigen Fällen wurden die Gebäude sogar evakuiert. Durch umfangreiche Ermittlungen und internationale Kooperation wurden vier deutsche Männer im Alter von 16 bis 23 Jahren als Hauptverdächtige identifiziert, die auch in Deutschland Drohungen geschickt haben sollen. Die Ermittlungen werden von der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main geleitet und sind im Zusammenhang mit dem Verdacht der Bildung einer kriminellen Vereinigung. Martin Grasel vom Cybercrime Competence Center betonte, dass die Tätergruppe hauptsächlich auf mediale Aufmerksamkeit abzielte und nicht zur Erpressung diente. Die Drohungen wurden in einer Chat-Gruppe ChatSchweinette im Namen von Schweinette evakuiert und sollten von Eindruck islamischen Anschlägen erfasst werden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Die Berichterstattung bleibt neutral und berichtet objektiv über die Ermittlungen, ohne eine politische Richtung zu begünstigen. Es wird erwähnt, dass die Tätergruppe nicht zur Erpressung diente, sondern auf Aufmerksamkeit abzielte, was eine neutrale Darstellung fördert.





