Eine Studie der Wiener Arbeitskammer (AK) und Foresight zeigt erhebliche Lohnunterschiede zwischen ausländischen Arbeitern und einheimischen Österreichern in Österreich. Im Durchschnitt verdienen ausländische Arbeitnehmer 700 Euro weniger pro Monat und sind in körperlich anspruchsvollen, schlecht bezahlten Sektoren wie Gastgewerbe, Einzelhandel, Reinigung und Bauwesen überrepräsentiert. Sie stehen auch vor höheren Raten instabiler Beschäftigung, einschließlich befristeter Verträge und Agenturarbeit. Der Bericht hebt Herausforderungen wie Sprachbarrieren, nicht anerkannte Qualifikationen, Diskriminierung und rechtliche Hindernisse beim Zugang zu Fachberufen hervor. Ausländische Arbeitnehmer, insbesondere Frauen und Arbeitnehmer aus Drittländern wie Syrien oder Afghanistan, erleben niedrigere Erwerbsbeteiligungsraten und begrenzte Karrieremöglichkeiten. Die Situation hat sich seit 2009 verschlechtert, wobei sich die Zahl der grenzüberschreitenden Pendler verdreifacht hat.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel befasst sich mit dem Thema in einer kritischen Perspektive und betont die systematischen Ungleichheiten, mit denen ausländische Arbeitnehmer konfrontiert sind, was mit linken Perspektiven auf soziale Gerechtigkeit und Arbeitsrechte übereinstimmt.


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