Ein deutsches Gericht hat Farhad N., einen afghanischen Staatsbürger, zu lebenslanger Haft verurteilt, weil er bei einem Angriff auf eine Verdi-Demonstration in München im Februar 2025 mehrere Morde und Mordversuche begangen hat. Das Gericht stellte fest, dass seine Handlungen besonders schwer waren und eine vorzeitige Freilassung nach 15 Jahren Gefängnis unwahrscheinlich waren. Nach Angaben des vorsitzenden Richters fuhr N. absichtlich von hinten in die Demonstration ein und schuf ein 12 Meter breites und 23 Meter langes Trümmerfeld. Die Staatsanwaltschaft argumentierte, dass N. die Taten als Akt der Hingabe an den Islam und als Reaktion auf die westliche Politik in Gaza und Afghanistan beabsichtigten, Menschen zu töten. Seine Verteidigung behauptete, er leide an hebephrenischer Schizophrenie, einer Form der Schizophrenie, die durch unorganisierte Emotionen und unberechenbares Verhalten gekennzeichnet ist, und forderte eine 15-jährige Haftstrafe mit psychiatrischer Betreuung.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl die Argumentation der Staatsanwaltschaft bezüglich der ideologischen Motivation des Angeklagten als auch die Behauptung der Verteidigung bezüglich einer psychischen Erkrankung.






