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Attacken auf VMware vCenter durch Path-Traversal-Lücke
Germany💻 Technologievor 11 Tagen

Attacken auf VMware vCenter durch Path-Traversal-Lücke

IT-Sicherheitsforscher von Quirso haben gemeldet, dass böswillige Akteure eine Sicherheitslücke in VMware vCenter Syslog Server ausnutzen, um Schadcode einzuschleusen und auszuführen. Die Schwachstelle (CVE-2026-59310) wurde von Broadcom im Juli 2026 offengelegt und mit einer CVSS-Rating von 9.8 bewertet. Obwohl ein Software-Patch bereitsteht, ist keine temporäre Gegenmaßnahme verfügbar. Forscher haben 361 kompromittierte VMware vCenter-Instanzen identifiziert, wobei 55 davon in Deutschland registriert wurden. Die Angriffe begannen kurz nach der Offenlegung der Schwachstelle und führten zu einer schnellen Ausbreitung. Die Angriffe nutzen das Open-Source-Tool 'reverse_shs' für die Prüfung des Zugriffs auf gezielte Cyberattacken.

Angreifer haben eine kritische Schwachstelle im Syslog-Server von VMware vCenter ausgenutzt, die es ihnen ermöglicht, bösartigen Code zu injizieren und auszuführen.

Am Dienstag dieser Woche identifizierten sie 361 IP-Adressen, die mit kompromittierten VMware vCenter-Instanzen verbunden waren. Von diesen befanden sich 55 in Deutschland, gefolgt von den Vereinigten Staaten mit 41 Adressen und der Türkei mit 38. Die Angriffskampagne begann kurz nach der Enthüllung der Schwachstelle am 29. Juli. Die ersten infizierten Systeme kontaktierten die Infrastruktur des Angreifers fünf Tage später, beginnend am 3. August. Innerhalb von zwei Tagen waren 343 der 361 IP-Adressen bereits erkannt worden. Die Angreifer verwendeten eine Technik namens "reverse_ssh", ein Open-Source-SSH-basiertes Reverse-Shell-Framework, das typischerweise während der Penetrationstests verwendet wird.

Dieses Tool ermöglicht automatisierte Verbindungen, Port-Weiterleitung, Dateiübertragung und Remote-Shell-Management. Diese Fähigkeiten erlaubten den Angreifern, einen dauerhaften Zugriff auf die kompromittierten Netzwerke zu erhalten. IT-Administratoren werden empfohlen, zu überprüfen, ob ihre VMware vCenter Syslog-Server auf dem neuesten Stand sind und auf unerwartete Software wie reverse_ssh zu achten, die auf ihren Systemen ausgeführt wird. Die Ausnutzung dieser Schwachstelle unterstreicht die Bedeutung eines rechtzeitigen Patch-Managements in Unternehmensumgebungen. Viele Organisationen verlassen sich stark auf VMware vCenter für die Verwaltung virtualisierter Infrastrukturen und sind somit Hauptanliegen für Cyberkriminelle, die unberechtigten Zugriff erlangen möchten.

Das Ausmaß der Kompromittierung deutet darauf hin, dass der Angriff möglicherweise von gut ausgestatteten Akteuren orchestriert wurde, die in der Lage sind, anspruchsvolle Techniken einzusetzen, um der Erkennung zu entgehen. Sicherheitsexperten warnen, dass die unmittelbare Bedrohung durch die Aktualisierung von Systemen abgeschwächt wurde, das Potenzial für langfristige Schäden jedoch besteht. Kompromittierte Systeme könnten als Einstiegspunkte für weitere Angriffe dienen, die möglicherweise zu Datenschutzverletzungen, Ransomware-Einsatz oder anderen Formen von Cyberkriminalität führen. Das Vorhandensein von reverse_ssh deutet darauf hin, dass die Angreifer möglicherweise einen Fuß in das Netzwerk gesetzt haben, wodurch sie sich lateral bewegen und sensible Informationen exfiltrieren können.

Während sich die Situation entwickelt, werden IT-Experten aufgefordert, gründliche Audits ihrer Infrastruktur durchzuführen und zusätzliche Überwachungstools einzuführen, um anomale Aktivitäten zu erkennen. Die mangelnde öffentliche Offenlegung von laufenden Angriffen bedeutet, dass viele Organisationen sich ihrer Exposition möglicherweise noch nicht bewusst sind.

Zu den Primärquellen (2)

Die offiziellen Quellen, auf denen die Berichterstattung beruht. Lies sie direkt, um Framing zu umgehen.

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heise online logoheise onlineUnabhängigMitteFaktentreue 85Objektivität 70vor 11 Tagen
Attacken auf VMware vCenter durch Path-Traversal-Lücke

IT-Sicherheitsforscher von Quirso haben gemeldet, dass böswillige Akteure eine Sicherheitslücke in VMware vCenter Syslog Server ausnutzen, um Schadcode einzuschleusen und auszuführen. Die Schwachstelle (CVE-2026-59310) wurde von Broadcom im Juli 2026 offengelegt und mit einer CVSS-Rating von 9.8 bewertet. Obwohl ein Software-Patch bereitsteht, ist keine temporäre Gegenmaßnahme verfügbar. Forscher haben 361 kompromittierte VMware vCenter-Instanzen identifiziert, wobei 55 davon in Deutschland registriert wurden. Die Angriffe begannen kurz nach der Offenlegung der Schwachstelle und führten zu einer schnellen Ausbreitung. Die Angriffe nutzen das Open-Source-Tool 'reverse_shs' für die Prüfung des Zugriffs auf gezielte Cyberattacken.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt eine technische Sicherheitslücke in einem Softwareprodukt und informiert über die Auswirkungen auf IT-Infrastrukturen.

Warum Faktentreue (85): The article accurately reports on the vCenter directory-traversal vulnerability (CVE-2026-59310) and aligns with the primary source document from Broadcom. It mentions the CVSS score, the affected versions, and the recommended patches. However, it adds information not present in the primary source,

Warum Objektivität (70): The tone is somewhat alarmist, using phrases like 'bösartige Akteure' and 'Eingenistete Angreifer', which suggest a more dramatic interpretation than the neutral language used in the primary source. The article also emphasizes the scale of the attack without providing direct evidence from the primar

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