Die deutschen Behörden führten Razzien in fünf Bundesländern durch, bei denen Mitglieder und Sympathisanten der verbotenen neonazistischen Gruppe "Artgemeinschaft" ins Visier genommen wurden, darunter zwei AfD-Politiker, die am 6. September bei den Wahlen in Sachsen-Anhalt antraten. Die Razzien, die von Staatsanwälten in Halle bestätigt wurden, führten zur Beschlagnahme von Dokumenten und später zu Entdeckung von Schusswaffen, was zu zusätzlichen Ermittlungen nach den Waffengesetzen führte. Die Gruppe wurde im September 2023 aufgrund ihres rassistischen und antisemitischen Charakters offiziell verboten. Medienberichte deuten an, dass Mitglieder, die mit der "Artgemeinschaft" verbunden sind, an einem heidnischen Festival im Juni 2026 in Gardelegen teilgenommen haben, bei dem Lieder aus der Nazi-Ära gesungen wurden und Rituale mit Tierhornen stattfanden. AfD-Politiker Simon Lansmann hat Berichten zufolge sein Eigentum für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt, während ein anderer AfD-Kandidat, Sebastian Koch, zuvor 2009 an einer ähnlichen Veranstaltung für die rechtsextreme NPD teilgenommen hatte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über Strafverfolgungsmaßnahmen gegen eine verbotene extremistische Gruppe und ihre angeblichen Verbindungen zu AfD-Kandidaten, ohne offen eine der beiden Seiten zu unterstützen oder zu verurteilen.





