Die argentinische Bundesregierung kündigte am Dienstag an, dass sie die Krankenhausversorgung für nicht ansässige Ausländer nicht mehr finanzieren wird, um eine zuvor von Präsident Javier Milei angeordnete Richtlinienänderung umzusetzen. Die Entscheidung, die von der Regierung von Milei getroffen wurde, zielt darauf ab, die finanzielle Belastung des Gesundheitssystems durch die Begrenzung der kostenlosen Dienste für die Einwohner zu reduzieren. Nach Angaben von Beamten betrifft der Schritt nicht die Notfallversorgung, zu der Bedingungen wie Herzstillstand, Herzinfarkte, Schlaganfälle, schwere Traumata, massive Blutungen, umfangreiche Verbrennungen und Geburtskrankheiten, Kinderkrankheiten oder Neugeborene gehören. Diese kritischen Situationen werden weiterhin kostenlos behandelt.
Er argumentiert konsequent, dass der argentinische Staat keine Leistungen wie kostenlose Gesundheitsversorgung für Personen, die keine Steuern zahlen, gewähren sollte. Seine Regierung behauptet, dass die Änderung auf "medizinischen Tourismus" abzielt, der als Personen definiert wird, die zur Behandlung nach Argentinien reisen und dann in ihre Heimatländer zurückkehren.
Beamte aus der Provinz Buenos Aires, die von der Mitte-Links-Peronistischen Partei regiert wird, äußerten Skepsis gegenüber der Notwendigkeit der Politik. Nicolas Kreplak, der Gesundheitsminister der Provinz, erklärte, dass weniger als ein Prozent der Notfallbesuche und Krankenhausaufenthalte Nicht-Bewohner betreffen, was darauf hindeutet, dass das Problem der überlasteten Gesundheitseinrichtungen eher aus Ressourcenknappheit als ausländischen Patienten resultiert. Milei's Kritiker argumentieren, dass die Politik eine breitere Strategie zur Kürzung der öffentlichen Ausgaben widerspiegelt und möglicherweise die grundlegenden Gesundheitsdienste untergräbt. Sie behaupten, dass die Reduzierung der Finanzierung für Nicht-Bewohner die Qualität der für alle Bürger verfügbaren Versorgung indirekt beeinträchtigen könnte.
Trotz dieser Bedenken behauptet die Regierung, dass die Politik notwendig ist, um die fiskalische Verantwortung zu gewährleisten und den innerstaatlichen Gesundheitsbedarf zu priorisieren. Im Gegensatz dazu hat Nigeria Schritte unternommen, um seine Krebsversorgungskapazitäten durch Zusammenarbeit mit China zu verbessern. Die nigerianische Regierung unter der Leitung des Gesundheitsministers Iziaq Salako kündigte eine strategische Partnerschaft an, die darauf abzielt, die Strahlentherapie-Kapazitäten durch Technologietransfer, berufliche Ausbildung und Forschung zu erweitern. Diese Initiative beinhaltet eine Kooperationsvereinbarung mit LinaTech, einem chinesischen Unternehmen, das sich auf fortschrittliche Strahlentherapie-Lösungen spezialisiert hat.
Nigeria ist mit einer erheblichen Krebsbelastung konfrontiert, mit etwa 127.763 neuen Fällen und 79.542 Todesfällen im Jahr 2022. Brust-, Prostata- und Gebärmutterhalskrebs machen über 40% der Krebs-bedingten Todesfälle aus. Um dies zu bewältigen, hat die Regierung mehrere Programme gestartet, darunter die Nationale Initiative für Krebsfrüherkennung, Screening und koordinierten Zugang zu Netzwerkversorgung (NICE-SCAN) und die Task Force für die Beseitigung von Gebärmutterhalskrebs. Zusätzlich wurde der HPV-Impfstoff in das nationale Immunisierungsprogramm aufgenommen und erreicht über 14 Millionen Mädchen im Alter von neun bis 14 Jahren.
Die Partnerschaft mit China wird voraussichtlich technische Hilfe, gemeinsame Forschung und akademischen Austausch umfassen. Nigeria strebt eine gemeinsame Arbeitsplan mit ausgewiesenen Schwerpunkten und regelmäßigen Fortschritt Bewertungen zu etablieren. Die Initiative zielt auch auf Nigerian Krebs Zentren, wie das National Institute for Cancer Research and Treatment (NICRAT), mit chinesischen Institutionen Zwilling. Darüber hinaus plant die Regierung eine klinische Ausbildung Basis in Nigeria zu schaffen, um als regionaler Drehscheibe für fortgeschrittene Strahlentherapie Ausbildung dienen. Langfristige Ziele umfassen die Entwicklung der lokalen technischen und menschlichen Kapazitäten zur Unterstützung der Installation, Wartung und eventuellen Produktion von Krebstechnologien.
Die Regierung betont die Wichtigkeit von geschultem Personal, nachhaltigen Wartungssystemen und laufender technischer Unterstützung neben neuen Geräten. Bis 2030 zielt Nigeria darauf ab, den Technologietransfer, die lokale Montage und die Wartung von Strahlentherapie- und Bildgebungsgeräten sowie klinische Studien und Forschungen unter Verwendung von Krebsregistern zu erreichen.
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