Die Ausstellung "Animalia" in der Sammlung Heidi Horten in Wien untersucht die komplexe Beziehung zwischen Mensch und Tier durch zeitgenössische Kunst. Mit Werken von Künstlern wie François-Xavier Lalanne, Marc Chagall und Lena Henkes fordert die Ausstellung die Betrachter auf, ihre Wahrnehmung von Tieren zu überdenken und zu fragen, ob sie Objekte der Beobachtung oder Gegenstände der Kontrolle sind. Die Kuratoren, Véronique Abpurg und Annkathrin Weber, betonen die Widersprüche in der menschlichen Einstellung zu Tieren und feiern sie als Begleiter, während sie sie als Ressourcen ausbeuten. Die Ausstellung bezieht sich auf den lateinischen Begriff "Animalia", der von "anima" abgeleitet ist, was Seele oder Atem bedeutet, und betont, dass Menschen Teil des gleichen biologischen Systems sind wie Tiere.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt eine Kunstausstellung, die sich auf die Beziehung zwischen Mensch und Tier konzentriert und in der künstlerischen Interpretation philosophische und kulturelle Themen erforscht.






